Software für Fertigungsbetriebe Die Variantenfertigung ist für ERP-Systeme eine Herausforderung

Quelle: Pressemitteilung Planat GmbH 2 min Lesedauer

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In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die Kundenansprüche in Schlüsselbranchen wie dem Maschinen- und Anlagenbau deutlich verändert. Besonders einträglich und meist Tagesgeschäft war die Massenfertigung von Einzelteilen oder Baugruppen. Darauf waren auch gängige ERP-Lösungen ausgerichtet - Einzel- oder Variantenfertigung hingegen war nur über Umwege abzubilden.

Die Planat GmbH bietet ERP-Standardsoftware "Made in Germany" für den produzierenden Mittelstand an. (Bild:  frei lizenziert: Janno Nivergall  /  Pixabay)
Die Planat GmbH bietet ERP-Standardsoftware "Made in Germany" für den produzierenden Mittelstand an.
(Bild: frei lizenziert: Janno Nivergall / Pixabay)

Christian Biebl, Geschäftsführer von Planat, beschreibt die jetzige Situation: „Zu den Herausforderungen in der Variantenfertigung gehören heute die termingerechte Bearbeitung einer Vielzahl von Aufträgen mit sinkenden Losgrößen bei kurzen Lieferzeiten und schwankenden Bedarfen der Kunden. Die bedarfsgerechte Produktion erfordert Prozessoptimierungen in den Bereichen Produktion und Logistik, eine besondere Funktion kommt hier dem ERP-System zu.“

Sein Unternehmen mit Sitz in Stuttgart ist Entwickler der speziell auf produzierende Betriebe zugeschnittenen ERP-Anwendung „FEPA“. Seiner Bechreibung zufolge, hat die Firma bereits vor Jahren den wachsenden Bedarf an einer flexiblen Fertigung umgesetzt und verknüpft auf der Basis von FEPA das Dokumenten-Management mit dem ERP-Kern.

so lässt sich durch einen nach Herstellerangaben „lückenlosen Zugriff“ auf Kalkulationen und CAD-Konstruktionsdaten zunächst der Angebotsprozess beschleunigten. „Durch die gemeinsame Datenbasis im ERP können Verkauf, Einkauf und Produktionsplaner auf alle relevanten Daten zugreifen, die für schlanke und effiziente Prozesse zur Kalkulation und Umsetzung kleinster Serien oder der Produktion von Einzelstücken notwendig sind. Die konsequente Unterstützung aller Vorgänge im Unternehmen durch das ERP-System reduziert den Aufwand deutlich und sorgt für höhere Deckungsbeiträge in den Unternehmen“, erläutert Biebl.

Fehler durch Schattenprozesse kosten Geld

Die Prozesse zwischen Einkauf, Verkauf und Fertigung ließen sich zwar in der Massenfertigung leichter über Software digitalisieren und optimieren, aber bei einer ausgedehnten Variantenfertigung lassen sich derweil Parallelen zwischen verschiedenen Aufträgen ähnlicher Art identifizieren. Wichtig sei dabei, dass die gewählte ERP-Software auch die CAD- oder PDM-Systeme integriere und in Verbindung mit dem Dokumenten-Management als Datenquellen einbinde.

Die gezielte Nutzung der Ähnlichkeiten – beginnend bei den Konstruktionsdaten, Materialkalkulationen bis zur Werkzeugauswahl und -einrüstung – ermögliche so eine kostenoptimierte Fertigung. FEPA unterstütze das umfassend mit einem Branchenobjekt, das modular genutzt werden kann und über einen Variantenkonfigurator gezielt bestehende Informationen und Daten vergangener Aufträge zur schnelleren Bearbeitung und Umsetzung nutze.

Entscheidend sei darüber hinaus der stringente Digitalisierungsgrad und die Datenpflege: „Medien- und Systembrüche, Papierprozesse ohne digitales Abbild bergen die Gefahr für Fehler und Fehleinschätzungen. Das kann ein Unternehmen viel Geld und auch die Wettbewerbsfähigkeit kosten. Wer hingegen seine Daten optimal pflegt und alle Subsysteme wie CAD und PDM einbindet, kann den Aufwand in der Variantenfertigung drastisch senken“, mahnt Biebl.

Über die Planat GmbH

Planat bietet seit 1981 eine skalierbaren ERP-Standardsoftware mit der Bezeichnung „FEPA“ an. Das Unternehmen betreut ausschließlich fertigende Mittelstandsbetriebe und bietet neben der Software auch Beratung, Prozessanalyse und -optimierung an, um den Unternehmen den Schritt in eine Variantenfertigung und Produktion kleiner Losgrößen zu erleichtern.

In der Basisversion besitzt die Software Module für den Vertrieb, die Beschaffung, die Logistik, die Produktionsplanung und -steuerung mit Betriebsdatenerfassung. On top können bedarfsgerecht branchenspezifische Software-Inhalte integriert und diverse Add-ons, wie ein Dokumenten-Management-System (DMS) oder Customer Relationship Management (CRM), eingesetzt werden.

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