Der „SAP Transformation Excellence Summit Frankfurt“ Anfang Oktober stand im Zeichen der jüngsten SAP Zukäufe Leanix, Signavio und Walkme. Das Dreigestirn soll Kunden den Weg zu „SAP S/4 HANA“ erleichtern.
Die Drei Musketiere - ursprünglich ein Roman von Alexandre Dumas dem Älteren in Zusammenarbeit mit Auguste Maquet. Das Werk wurde 1844 zunächst kapitelweise in der Zeitung Le Siècle veröffentlicht und ist der erste Teil einer Trilogie über d’Artagnan und seine drei Freunde Athos, Porthos und Aramis, die zu den Musketieren der französischen Garde (etwa 1625) gehören.
Die drei Musketiere Leanix, Signavio und Walkme sollen für den König SAP in die Bresche springen und die Transformation voranbringen. Der „SAP Transformation Excellence Summit“ am 8. und 9. Oktober in Frankfurt am Main hat einen neuen Weg aufgezeigt, Prozesse, Apps und People in einen Transformationsprozess einzubinden und damit den Weg zum Erfolg wesentlich zu erleichtern.
SAP hat drei Firmen gekauft, die in ihrer Kategorie jeweils Marktführer sind.
(Bild: Dr. Jakob Jung)
Denn SAP hat sich in Sachen Transformation Verstärkung geholt. Der jüngste Neuzugang Walkme ist seit September 2024 dabei und erleichtert die nahtlose Ausführung von Arbeitsabläufen in Unternehmenssoftware-Anwendungen, verbessert die Benutzerfreundlichkeit und die Akzeptanz von Softwarelösungen und unterstützt so die digitale Transformation von Unternehmen. Die KI-Fähigkeiten von Walkme sollen den SAP-Copilot „Joule“ aufwerten: Anwender können kontextbezogene und proaktive Hilfe über verschiedene Workflows hinweg in Anspruch nehmen und damit Software produktiver nutzen.
Auch Leanix ist auch erst seit November 2023 bei SAP an Bord. Leanix setzt auf Enterprise Architecture Management (EAM), das die Modernisierung von IT-Landschaften und die kontinuierliche Transformation von Unternehmen erleichtert. Die Software-as-a-Service-Angebote von Leanix ermöglichen es Unternehmen, den Übergang zu ihrer Ziel-IT-Architektur zu visualisieren, zu bewerten und zu steuern.
Signavio ist bei SAP schon seit Januar 2021. Mit Signavio kann SAP eine ganzheitliche Suite flexibler Lösungen zur Prozesstransformation anbieten, mit der Kunden ihre Geschäftsprozesse durchgängig anpassen können. Dazu gehören die Analyse, das Design und die Verbesserung von Geschäftsprozessen sowie das Management von Prozessänderungen.
Das cloudbasierte Signavio-Angebot ermöglicht die Modellierung und Analyse funktionaler Prozesse sowie von End-to-End-Prozessen. Signavio lässt sich im Zuge einer Businesstransformation in die direkte Implementierung integrieren. Zudem ermöglicht die Signavio-Software Process Mining sowohl aus SAP- als auch aus Non-SAP-Datenquellen, wie „Amazon Web Services“. Die kontinuierliche Erfassung von Daten gewährleistet ein laufendes Monitoring und Einblicke in die tatsächliche Prozessausführung, wie die objektive Darstellung von Durchlaufzeiten.
Der „Transformation Advisor“ von Signavio wertet Finanzzahlen aus und leitet daraus Ratschläge zur Transformation ab.
(Bild: Signavio/ Dr. Jakob Jung)
Die Digitalisierung stellt Unternehmen vor die Aufgabe, die Geschäftslandschaft für die nächste Generation vorzubereiten und eine Brücke zwischen Geschäfts- und IT-Landschaft zu schlagen. Transformationen wie der Umstieg auf SAP S/4 HANA treiben nicht nur die Weiterentwicklung der IT in Unternehmen voran, sondern bieten auch die Chance, Geschäftsprozesse zu optimieren und Altlasten zu bereinigen.
Die Konferenz in Frankfurt hat gezeigt, wie die drei Musketiere mit Signavio für Prozesse, Leanix für Apps und Walkme für Menschen die Business Transformation mit Fokus auf S/4 HANA, aber auch für Nicht-SAP-Lösungen erleichtern. Rouven Morato, General Manager bei SAP Leanix und SAP Signavio, beschrieb in seiner Keynote, wie Transformation konkret umgesetzt werden kann: „Transformation funktioniert nur mit dem Ökosystem und wenn wir unser Portfolio kombinieren. Alle drei akquirierten Unternehmen sind Marktführer in ihrer Kategorie. Wir bringen jetzt die Elemente zusammen und helfen in jedem Fall und auch mit Nicht-SAP-Lösungen. Ausgangspunkt sollte immer die Strategie sein.“
Rouven Morato, General Manager at SAP LeanIX and SAP Signavio zeigt das Zusammenwirken Leanix, Signavio und Walkme
(Bild: Dr. Jakob Jung)
Morato hat beschrieben, dass SAP die nächste Stufe der Digitalisierung angehe. Nun stelle sich die Frage, wie man ein digitalisiertes Produkt anpasse und hier komme Business Transformation Software ins Spiel.
SAP bietet Transformation als Service mit einem Angebot, das „Rise with SAP“, „Grow with SAP“, SAP Signavio, Cloud Application Lifecycle Management, SAP LeanIX, SAP WalkMe und die SAP Business Technology Platform umfasst, um Kunden eine schnellere Transformation zu ermöglichen.
Erfolgreiche Kunden
Rouven Morato, General Manager at SAP LeanIX and SAP Signavio im Dialog mit Thorsten Lamaack, Senior Manager - Head of Enterprise Architecture & Governance Mercedes-Benz Group AG
(Bild: Dr. Jakob Jung)
Thorsten Lamaack, Senior Manager - Head of Enterprise Architecture & Governance Mercedes-Benz Group AG, bestätigt den Erfolg des SAP-Ansatzes: „Wir arbeiten im Team mit Signavio und Leanix. Mit Signavio sind wir bereits 2015 gestartet, es hat uns bei der Ausgliederung der Lkw-Sparte sehr geholfen. Dann haben wir 2023 von einer anderen Plattform auf Leanix migriert. Jetzt wollen wir mit Walkme die Transformation beschleunigen, indem wir alle Mitarbeiter einbeziehen. Es geht darum, Strategien mit Unterstützung des Top-Managements einschließlich des CEO schnell anzupassen.“
Stand: 08.12.2025
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Cristina Ghetti, Head of IT Workforce 360 bei Nestlé, hat bereits insbesondere mit Walkme gute Erfahrungen gemacht: „Unser Ziel ist die digitale Transformation für alle unsere 380.000 Mitarbeiter. Wir wollen die Technologie dorthin bringen, wo die Menschen sind. Wir haben Walkme genutzt, um 'ChatGPT' für einen verantwortungsvollen Umgang mit KI zu steuern, so Ghetti.
Cristina Ghetti, Head of IT Workforce 360 bei Nestlé
(Bild: Dr. Jokob Jung)
„Wir haben unser eigenes ‚NesGPT‘ und haben unsere Mitarbeiter motiviert, auf unser eigenes Angebot umzusteigen, das jetzt 200 Anwendungen umfasst. Wir nutzen Walkme, um 65 Anwendungen wie Ariba, Salesforce und ServiceNow auf 70.000 Walkme-Arbeitsplätzen zu schulen. 200.000 Mitarbeiter nutzen bereits Walkme“.