Hybrides Arbeiten ist derzeit enorm beliebt. Die Unabhängigkeit von einem einzelnen, stationären Arbeitsplatz und die damit verbundene Flexibilität gefällt vielen Arbeitnehmern. Um den Mitarbeitern möglichst einfach und sicher den Datenaustausch zu ermöglichen, setzen Unternehmen auf Lösungen für Cloud Content Management.
Kernfunktion aktueller Cloud-Content-Management-Lösungen ist es, Anwendern den ortsunabhängigen Zugriff auf für sie relevante Geschäftsdaten zu ermöglichen.
(Bild: SergeyBitos - stock.adobe.com)
Im Zuge der Corona-Pandemie mussten viele Unternehmen in kurzer Zeit nicht nur den Schutz ihrer Mitarbeiter gewährleisten, sondern auch ihre Geschäftsabläufe am Leben erhalten. Mittlerweile hat sich die Lage zumindest ein wenig entspannt. Doch die Folgen der vergangenen zweieinhalb Jahre sind spürbar: Viele Mitarbeiter haben Gefallen am hybriden Arbeiten zwischen ihrem Arbeitsplatz im Unternehmen, ihrem Home Office oder ortsunabhängig über mobile Systeme gefunden.
Ein wichtiger Teil dieser Entwicklung sind Lösungen für Filesharing und Collaboration. Viele Anbieter gehen mittlerweile über die grundlegenden Funktionen hinaus und haben ihre Produkte um zusätzliche Dienste ergänzt. Dazu zählen etwa Verwaltungsmöglichkeiten, Workflow-Tools oder Sicherheitsservices. Aus diesem Grund fassen wir die Lösungen unter dem Oberbegriff CloudContent Management zusammen.
Die Bandbreite reicht hierbei von klassischen E-Mail- und Telefoniesystemen über Messaging-, Video-, Filesharing- und UCC-Plattformen („Unified Communications & Collaboration“) bis hin zu vollständigen EFSS-Lösungen („Enterprise File Sync and Storage“).
Eine Kernfunktion aktueller Cloud-Content-Management-Lösungen ist es, Anwendern den ortsunabhängigen Zugriff auf für sie relevante Geschäftsdaten zu ermöglichen. Dabei muss sichergestellt sein, dass die Unternehmensdaten vor unbefugtem Zugriff geschützt sind und sowohl Compliance-Regeln als auch datenschutzrechtliche Vorgaben eingehalten werden. Als Datenquelle können sowohl Public und Private Clouds als auch hybride Umgebungen und On-Premises-Systeme dienen. Der eigentliche Zugriff erfolgt dann browserbasiert oder über Clients, die auf Notebooks, Smartphones oder Tablets installiert sind.
Der Funktionsumfang aktueller Cloud-Content-Management-Plattformen ist umfangreich: Er umfasst zum Beispiel die Versionierung und Kommentierung von Dokumenten und Dateien, Kollaborationsfunktionen für optimale Zusammenarbeit oder die Verwaltung vollständiger Workflows. Eine Integration in bereits bestehende Umgebungen ist oftmals über APIs („Application Programming Interface“) oder entsprechende Plug-ins möglich. Sicherheitsfunktionen sind ebenfalls obligatorisch und können beispielsweise aus Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Data Loss Prevention (DLP), Authentifizierung, Containerisierung oder Policies zur Zugriffssteuerung bestehen.
Kontrolle statt Wildwuchs
Cloud-Content-Management-Lösungen verhindern, dass Mitarbeiter einfach auf bekannte Consumer-Tools zum Datenaustausch zurückgreifen. Dieses naheliegende Verhalten birgt ansonsten die Gefahr, dass die Verbreitung möglicherweise sensibler Unternehmensdaten nicht mehr kontrolliert werden kann. Zudem ist dies ein wichtiger Faktor bei der Einhaltung gesetzlicher Datenschutzvorgaben, wie etwa der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Sie legt unter anderem fest, dass Unternehmen die Erfassung, Verarbeitung und Speicherung persönlicher Daten nachvollziehbar und nachweisbar gestalten müssen. Ein Server-Standort innerhalb der EU ist ebenfalls vorgegeben.
Durch den Einsatz moderner Cloud-Content-Management-Systeme lassen sich all diese Vorgaben einhalten. Unternehmen können beispielsweise entsprechende Clouds nutzen oder geschäftskritische Daten grundsätzlich im eigenen Rechenzentrum belassen. Remote-Löschfunktionen, Gerätesperren, Black- und Whitelisting sowie Ablaufdaten für Dateien sorgen ebenso wie Zugriffsbeschränkungen und Autorisierungsrichtlinien für weitere Sicherheit. Einige Lösungen ermöglichen zusätzlich die Überwachung der User-Aktivitäten in Echtzeit sowie deren Auditierung. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass nur berechtige Anwender auf für sie relevante Daten und Informationen Zugriff erhalten. Dank meist komfortabler Benutzeroberflächen, flexibler Einsatzmöglichkeiten und unkomplizierter Bedienung lassen sich die Lösungen bequem im Arbeitsalltag nutzen.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.
Auch die Marktaussichten im Umfeld von Cloud Content Management sind rosig: Die Marktforscher von Mordor Intelligence erwarten, dass der Gesamtmarkt bis 2026 auf 21,27 Milliarden US-Dollar zulegt. Dies würde einer jährlichen Wachstumsrate („Compound Annual Growth Rate“, CAGR) von 26,3 Prozent entsprechen.
Als Treiber gelten vor allem der BYOD-Trend („Bring Your Own Device“) sowie die steigende Nachfrage rund um die Sicherheit von Inhalten und Informationen. Die COVID-19-Pandemie hat die Entwicklung rund um Lösungen zur Synchronisierung und Freigabe von Unternehmensdaten ebenfalls befeuert.