Cloud-Lösungen erleichtern die Umstellung auf SEPA-Zahlungsverkehr

Datenqualität und SEPA aus der Cloud

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Das SEPA-Angebot von SAP

"Über 15 Monate hinweg wurden die SEPA-Entwicklungen von SAP sehr eng von einer DSAG-Expertengruppe aus 20 bis 25 Kunden begleitet", berichtet Georg Fischer Projektmanager für SEPA bei der SAP AG. Das Ergebnis ist auf einer eigenen Webseite zu besichtigen: "durchgängige SEPA-Lösungen vom CRM über SD bis hin zu FI / FI-CA und HCM sowie alle relevanten Industrien von Banking über Telekommunikation, Public Sector, Utilities, Insurance, Real-Estate, Media und weiteren."

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Alle Software-Lösungen stünden demnach im Rahmen der SAP-Wartung über Hinweise und/oder Support Packages kostenfrei zur Verfügung. Diese Lösungen würden den SAP-Kunden "durchgängige SEPA-Unterstützung mit den neuen Zahlverfahren, dem XML-Format, Pre-Notification und Mandatsmanagement, IBAN und BIC usw. " bieten. Eine breit angelegte Informationskampagne dürfte auch noch den letzten SAP-Kunden für das Thema SEPA-Umstellung sensibilisieren.

Korrekte Bankdaten mit "Bank.International" von Uniserv

Die Pforzheimer Uniserv GmbH, nach eigenen Angaben europäischer Marktführer bei Datenqualität, überlässt ihren Kunden die Wahl, ob sie ihre SEPA-Lösung "Bank.International" on-premise installieren oder als Software as a Service nutzen wollen. Die Software prüft vor und nach dem Konvertieren alle relevanten Angaben, also BIC, IBAN und Ländercode auf Plausibilität, indem sie die Angaben mit den Daten von SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication) vergleicht. Zusätzliche Sicherheit will Bank.international mit der Überprüfung der Kreditkartennummer bieten. Korrekte Bankdaten helfen etwa im Callcenter von großen Versandhändlern, wie sie etwa in Pforzheim ansässig sind, korrekte Zahlungen zu ermöglichen.

Das Uniserv-eigene Data Quality Service Hub stellt diverse Technologien zur Verbesserung der Qualität der Stammdaten bereit, darunter auch den Vergleich von Adressen mit Schwarzen Listen (Compliance). Solche Schwarze Listen betreffen Unternehmen, die Handel mit Ländern treiben wollen, die, wie etwa Iran oder Nordkorea, gewissen Restriktionen unterworfen sind.

Korrekte, geprüfte Adressen sind aber auch für den Versand der obligatorischen Benachrichtigungsbriefe wichtig. Jeder fehlerhafte Brief kann zu einem aufwändigen Rückruf führen - jede als inkorrekt zurückgewiesene Lastschrift kann aber nicht nur Strafgebühren, sondern auch die Insolvenz des Absenders zur Folge haben.

Neben den hier vorgestellten Lösungsansätzen für die SEPA-Umstellung gibt es noch eine Reihe weiterer Services, unter anderem von NTT Data in Kooperation mit van den Berg (Produkt des Monats August 2013) oder auch von TDS, einem Tochterunternehmen von Fujitsu.

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