Auszug aus dem eBook „Stand der Digitalisierung“ Das digitale Leben
Die „Digitale Transformation“ ist nicht nur in aller Munde, sondern auch in vollem Gange. Und hierfür spricht weit mehr als eine ad hoc durchgeführte Anfrage bei Google Trends. Laut Darstellung des Suchmaschinenbetreibers interessieren sich Internetnutzer seit 2013 verstärkt für das Thema – Tendenz steigend.
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Wie sehr sich unser Leben bereits digitalisiert und transformiert hat, illustriert der Siegeszug des Smartphones. In allen gesellschaftlichen Schichten angekommen, ersetzen die universellen Kommunikationsgeräte Handy, Walkman und Kompaktkamera. Die technischen Möglichkeiten stehen dabei auch für komplett umgekrempelte Nutzungs- und Geschäftsmodelle: Musik wird nicht mehr im Plattenladen gekauft, sondern online heruntergeladen oder mobil gestreamt. Fotos werden nicht mehr tagelang im Labor entwickelt, sondern direkt von unterwegs in sozialen Netzwerken geteilt.
Während Napster und kostenlos im Netz verfügbare Nachrichten bereits zur Jahrtausendwende die Musik- und Medienbranche erschütterten, erreichen die digitalen Disruptionen mittlerweile alle Branchen: Amazon lehrt den Einzelhandel das Fürchten, Uber macht traditionellen Taxizentralen Konkurrenz, Airbnb wirbt um die Kundschaft von Hotels. Unternehmen müssen hierauf die passenden Anworten finden oder werden hinter dem Wettbewerb zurückfallen. Intranet-und Portal-Pionier Prof. Dr. Thorsten Riemke-Gurzki formuliert es in einem Anfang Juni veröffentlichten Gespräch mit CloudComputing-Insider so: „Es führt eigentlich kein Weg mehr daran vorbei, Geschäftsmodelle, Prozesse und Unternehmenskultur den digitalen Veränderungen in den Märkten und der Gesellschaft
anzupassen.“
Die nötige Technik für digitale Veränderungen ist anscheinend an jeder Ecke verfügbar, denn IT-Hersteller bedienen offenbar nur allzu gern den Hype um Industrie 4.0, Internet der Dinge oder digitale Prozesse. Es wundert dabei wenig, dass Netzwerkausrüster, Cloud-Anbieter und Softwarehersteller den Wandel unterschiedlich interpretieren und auf ihr Portfolio ummünzen – inklusive der Gefahr einer Verwässerung des Begriffs.
Dass eBook Stand der Digitalisierung will daher Hype und Realität des digitalen Wandels hinterfragen und die Aspekte der Transformation unter die Lupe nehmen.
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