Toms Wochentipp: Rollback, Rollout-Wellen und Ausschlussfenster Cloud Update verbessert Microsoft-365-Administration

Von Thomas Joos 1 min Lesedauer

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Cloud Update im Microsoft 365 Apps Admin Center verschafft Administratoren mehr Spielraum bei der Steuerung von Office-Updates. Die Funktion ergänzt bestehende Verfahren und bringt Optionen wie Rollback, Ausschlussfenster und gestaffelte Rollouts in den Betrieb.

Mehr Kontrolle für Admins: Mit Cloud Update lassen sich Office-Updates in Microsoft 365 pausieren, gestaffelt ausrollen oder gezielt zurückrollen.(Bild: ©  ipopba - stock.adobe.com)
Mehr Kontrolle für Admins: Mit Cloud Update lassen sich Office-Updates in Microsoft 365 pausieren, gestaffelt ausrollen oder gezielt zurückrollen.
(Bild: © ipopba - stock.adobe.com)

Die neue Funktion Cloud Update im Microsoft 365 Apps Admin Center schafft eine zentrale Verwaltung für Office-Apps wie Word und Excel. Sie ersetzt nicht die Kanalwahl bei der Installation, hat aber Vorrang vor Intune und sorgt für planbare, flexible Updateszenarien.

Microsoft Office-Updates über die Cloud verwalten

Cloud Update unterstützt sowohl den Current Channel, der Updates an beliebigen Tagen veröffentlicht, als auch den Monthly Enterprise Channel, der immer am Patch Tuesday liefert. Während im Current Channel nur Fristen für erzwungene Installationen konfiguriert werden können, entfaltet der Monthly Enterprise Channel die eigentlichen Stärken.

Dort lassen sich Updates pausieren, gezielt zurückrollen oder gestaffelt in Wellen ausrollen. Administratoren können so erst ausgewählte Abteilungen wie Support oder Marketing mit Updates versorgen, bevor alle übrigen Geräte folgen. Microsoft setzt standardmäßig sieben Tage zwischen den Wellen, die Wartezeit kann angepasst oder die Validierung deaktiviert werden.

Über das Microsoft 365 Apps Admin Center können Admins zentral Updates für die Microsoft-365-Apps steuern.(Bild:  Joos - Microsoft)
Über das Microsoft 365 Apps Admin Center können Admins zentral Updates für die Microsoft-365-Apps steuern.
(Bild: Joos - Microsoft)

Ein weiterer Punkt sind Ausschlussfenster, die verhindern, dass Updates während kritischer Phasen wie Inventur oder Jahresabschluss installiert werden. Diese Funktion gilt ausschließlich für den Monthly Enterprise Channel und kann auf einzelne Gruppen oder den gesamten Mandanten angewendet werden. Daneben erlaubt Cloud Update auch den Ausschluss kompletter Gruppen, wenn Geräte dauerhaft auf einem bestimmten Versionsstand verbleiben müssen.

Mehr Möglichkeiten als Intune

Das Dashboard im Admin Center liefert zudem eine Übersicht über Update-Fehler, aktuelle Versionsstände und Veröffentlichungsdaten. Rollbacks sind nur für einzelne Geräte möglich und können mehrere Klicks erfordern, lassen sich aber zentral überwachen. Bei Nutzung von Intune bleibt Windows- oder Edge-Update-Management unberührt, Office-Updates folgen jedoch den Cloud-Update-Vorgaben.

Cloud Update bietet damit mehr Kontrolle als Intune allein. Wer Wert auf Pausen, Rollbacks und flexible Rollout-Strategien legt, profitiert vor allem im Monthly Enterprise Channel von den erweiterten Funktionen.

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