Kommentar von Hermann Hebben, Geschäftsführer von Cubeware Business Intelligence für die Krise – aber passend!
Darüber, dass der Einsatz von Business Intelligence-Lösungen in der aktuellen wirtschaftlichen Situation ein sinnvoller und richtiger Weg ist, sind sich alle einig. Denn für Unternehmen ist es unabhängig von Größe und Ausrichtung gerade jetzt wichtiger denn je, sich einen schnellen und zuverlässigen Überblick über die Ist-Situation sowie flexible Planungshorizonte zu verschaffen.
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Business Intelligence bietet Fachanwendern, Controllern und Management hierfür genau das, was sie benötigen: die Betrachtung des Geschehenen, die Analyse der aktuellen Situation und darauf aufbauend eine Ableitung der passenden Maßnahmen und Planung für die Zukunft. Auf diese Weise lassen sich Ertragspotenziale und Kostentreiber schnell identifizieren und optimieren, um kleine wie große zielführende Veränderungen flexibel und zeitnah vorzunehmen. Denn eine enge Taktung gepaart mit aktuellen Informationen über alle Unternehmenseinheiten von der Produktion bis hin zum Vertrieb kann gerade in wirtschaftlich angespannten Situation den wesentlichen Wettbewerbsvorsprung darstellen.
Die Qual der Wahl
Aber welche BI-Lösung ist die richtige, und auf was muss ich achten? Der Anbietermarkt ist mit seinen Übernahmen und Fusionen diffuser denn je geworden und auf der Suche nach den richtigen Tools kann man sich ganz leicht verzetteln. Eine mithin fatale Situation für Unternehmen, die jetzt handeln und mit der Einführung nicht zu lange warten wollen. Denn je früher man aus dem Datendickicht wesentliche Informationen genau dort und dann generieren kann, wo und wann sie benötigt werden, desto schneller kann man davon auch nachhaltig profitieren.
Dabei ist die Prämisse, möglichst schlank und effizient zu agieren und auf eine Softwarebasis zu setzen, die leistungsfähige, kostenfreundliche und skalierbare Lösungen ermöglicht – denn dann hat man einen erfolgsentscheidenden Vorteil auf seiner Seite.
Die gute Nachricht: Auch im Umfeld von SAP ist dies möglich – auch hier muss BI nicht zwangsläufig komplex und teuer sein, auch hier kann man schnell und flexibel agieren. Quick Wins heißt das Zauberwort. Denn Projekte, die länger als sechs Monate dauern, sind erfahrungsgemäß weniger als Projekte, denn als handfeste Probleme anzusehen. Wichtig ist es also, schon nach kurzer Zeit Ergebnisse zu erzielen, die bei den Anwendern hohe Akzeptanz schaffen und sich bei den Anwenderunternehmen in Euro und Cent auszahlen.
Wichtige Auswahlkriterien
Bei der Auswahl der entsprechenden Tools ist es wichtig, darauf zu achten, dass sie von Fachanwendern, Controllern wie Management intuitiv und einfach bedient werden können. Darüber hinaus ist nicht nur an die Kaufsumme, sondern gerade auch an die nachfolgenden Aufwendungen für die Administration zu denken.
Eine BI-Lösung erfordert heute keine permanente externe Beratungsleistung mehr – ganz im Gegenteil ist tunlichst darauf zu achten, eigenes unternehmensinternes Know-how aufzubauen. Ebenso sollte man ein Augenmerk auf die Offenheit und Skalierbarkeit und damit Investitionssicherheit der Lösung legen.
Denn SAP ERP ist womöglich nicht die einzige Datenquelle, die es einzubeziehen gilt, und in Zeiten der Mergers & Akquisitions ist gegebenenfalls zukünftig die Notwendigkeit der Verzahnung mit weiteren operativen Vorsystemen oder eine Änderungen bzw. Hinzunahme von anderen OLAP-Datenbanken notwendig.
Wer daher heute eine BI-Lösung im SAP-Umfeld einführen möchte oder ein Best-of-Breed-Frontend für SAP BW sucht, sollte eine leistungsfähige und zugleich einfach zu handhabende Lösung favorisieren. Wer diese Aspekte beachtet, ist mit Gewissheit gut beraten und kann sich sicher sein, gewinnbringend zu investieren.
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