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Faktoren wie IT-Supportkosten im Auge behalten
Laut Gartner entfallen etwa 8 Prozent der gesamten IT-Kosten auf Help-Desk- und Support-Dienstleistungen. Problematisch ist, dass viele Unternehmen vier oder mehr Support-Ebenen nutzen; die meisten sind zudem unterschiedlichen Kostenstellen zugeordnet. Das Auslagern von Help-Desk-Funktionen an einen Dienstleister trägt dazu bei, solche komplexe Struktur aufzubrechen und die Kosten zu senken, auch im Bereich IT-Infrastruktur-Management.
Die Methoden und Modelle der Anbieter von IT-Infrastruktur-Management-Diensten (IS) kritisch bewerten: Viele Anbieter von IT-Infrastructure-Management-Services setzen auf manuelle oder erfahrungsbasierte Modelle. Für den Nutzer bedeutet dies, dass er viele Beratertage einkaufen muss. Ein automatisierter Ansatz wie beispielsweis iReadiness von TCS verkürzt Assessments für die Analyse der IT-Infrastruktur auf sechs bis acht Wochen bei Einsatz von nur zwei Mitarbeitern. Erste Resultate, etwa über die Auslastung von Servern, Speicher-Systemen und Netzwerken, stehen bei Einsatz solcher Frameworks bereits nach wenigen Tagen zur Verfügung.
Informationen über die Erfolgsquote des Outsourcing-Partners einholen: Erfahrungswerten zufolge scheitern zwei Drittel aller IT-Projekte, weil Eckpunkte wie Budget- und Zeitvorgaben oder Qualitätskriterien nicht eingehalten werden. Bei erfolgreichen Anbietern von Infrastruktur-Management-Diensten liegt der Prozentsatz der zufriedenen Kunden dagegen bei rund 90 Prozent. Ein weiterer Kennwert, den potenzielle Anwender bei Referenzkunden des IS-Anbieters abfragen sollten: Wie viele Projekte in der vorgegebenen Zeit und im geplanten Finanzierungsrahmen abgeschlossen wurden. Dieser Wert sollte bei 95 Prozent oder höher liegen.
Risk-Sharing zwischen Nutzer und Anbieter von Infrastruktur-Management-Services: Unternehmen, welche die Analyse, den Umbau und die Verwaltung der IT-Infrastruktur einem externen Service Provider übertragen, sollten darauf achten, dass nicht sie das gesamte Risiko eines Projekts tragen und sich dies vertraglich zusichern lassen. Viele andere Anbieter sichern sich dagegen mithilfe komplexer und für den Nutzer intransparenter Vertragsklauseln gegen jegliche Gewährleistungsansprüche ab.
Dienstleister bevorzugen, die "White-Box"-Services bereitstellen: Beim White-Box-Ansatz kommt bei der Optimierung der IT-Infrastruktur des Anwenders ein transparentes applikationsorientiertes Verfahren zum Tragen. Der Nutzer definiert im Vorfeld mit dem IS-Dienstleister, welche Ziele erreicht werden sollen und wie sich diese Aufgabe in der Praxis umsetzen lässt. Damit behält der Anwender jederzeit die volle Kontrolle über das IT-Infrastruktur-Management und verringert die Gefahr, von dem Service Provider abhängig zu werden.
Einen Anbieter von IT-Infrastrukturmanagement-Diensten wählen, der alle gängigen Hard- und Software-Plattformen unterstützt sowie über ein breites Partner-Ökosystem verfügt: Führende Anbieter unterhalten strategische Partnerschaften mit marktführenden IT-Lösungsanbietern wie BMC, Cisco Systems, EMC, Netapp und VMware. Hinzu kommen Kooperationspartner in Forschungseinrichtungen, Normierungsgremien, Industrievereinigungen sowie Kunden aus einer Vielzahl unterschiedlicher Branchen. Im Vorfeld sollte der Anwender zudem prüfen, ob der Dienstleister in der Lage ist, die Transformation der bestehenden IT-Infrastruktur-Landschaft des Nutzers mithilfe maßgeschneiderter Lösungen zu unterstützen, die Partner des Service-Providers beisteuern.
*David Zion, Lead Engagement Manager, IT Infrastructure Services Central Europe, Tata Consultancy Services
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