Konzerne und mittelständige Unternehmen müssen mehr lizenzieren als sie denken.

VMware und Hyper-V – ohne Zusatzprodukte läuft nichts, Teil 1

Seite: 3/3

Anbieter zum Thema

Priorisieren von Servern im Cluster

Betreiben Unternehmen einen Cluster zur Virtualisierung, ist es in vielen Fällen notwendig, einzelne Maschinen zu priorisieren, so dass diese bei einem Host-Ausfall schneller wieder online geschaltet werden. Die Priorisierung von virtuellen Servern ist in der Live-Migration von Hyper-V nicht berücksichtigt.

So besteht bei einem Ausfall die Gefahr, dass virtuelle Exchange- und SQL-Server vor den wichtigen Domänen-Controllern starten, was zu Dienstfehlern führt. Auch hier ist der Einsatz von Zusatzprodukten notwendig. Mit Hyper-V 3.0 wird Windows 8 Server eine solche Priorisierung auch in der Standardversion anbieten.

Wer Hochverfügbarkeit mit vSphere will, muss auf die Enterprise-Edition von vSphere setzen, sowie vMotion. vMotion beherrscht auch eine Priorisierung von Servern. Unternehmen, die vMotion einsetzen wollen, müssen bei der Lizenzierung darauf achten, ob diese Funktion Bestandteil in der Edition ist.

Der Autor:

Thomas Joos ist freier Autor in Bad Wimpfen und bloggt auf SearchDataCneter.

(ID:31562370)