Bereit für die 100-Prozent-Virtualisieung und die ganz private Cloud

VMware feiert sich und den größten Produkt-Launch seiner Geschichte

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VMware vSphere 5 als Basis für Cloud Computing

VMware vSphere bildet die Basis der VMware CloudInfrastructure Suite. Die Software bildet außerdem die Basis für virtuelle Desktop- Umgebungen.

Die Version 5 unterstützt virtuelle Maschinen, die bis zu viermal leistungsfähiger sind als bisherige und die bis zu 1 TerabyteHauptspeicher sowie 32 virtuelle CPUs besitzen. Diese virtuellen Maschinen werden mehr als eine Million I/O-Operationen pro Sekunden ausführen können. Das übertreffe zumeist die Anforderungen selbst der anspruchsvollsten Applikationen wie SAP-Datenbanken bei weitem, so VMware.

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Zu den neuen Funktionen, die zudem mehr Intelligenz in die Verwaltung von Rechenzentren bringen, gehört das Policy Management. Es erlaube einer höheren Grad an Automatisierung bei der Verwaltung von Ressourcen nach dem Prinzip von „Set it and forget it“. Die Server-Bereitstellung und Storage-Verwaltung ist mit eingesclossen.

Der Kunde definiert die Policies und setzt die Parameter für den Betrieb, VMware vSphere 5 erledigt im Idealfall den Rest.

Die neuen Funktionen Auto-Deploy, Pool-Driven Storage und Storage DRS können bei Kunden mit 1000 virtuellen Maschinen ein ganzes Jahr Administrationszeit einsparen.

Weitere Infrastructure-Tools

  • vShield 5: In der Funktionsgruppe Data Security fasstVMware die Möglichkeiten zusammen, die es der IT-Administration erlauben, ungeschützte sensible Daten zu identifizieren, Umgebungen unterschiedlicher Sicherheitsstufen voneinander zu isolieren und Sicherheitsrichtlinien zu verschieben, wenn sich Daten und Anwendungen zwischen virtuellen Systemen bewegen oder in die Public Cloud wandern.
  • vCenter Site Recovery Manager 5: Neue Replikationsmöglichkeiten in der Systemwiederherstellung erlauben es, für die gleichen Kosten doppelt so viele Anwendungen zu schützen. Die neue Version unterstützt unterschiedliche Storage-Konfigurationen im Haupt- und Backup-System. Mit den neuen Möglichkeiten für automatische Migrationen bei Systemausfällen und geplante Migrationen können die Administratoren komplexe Migrationsszenarien zur Ausfallvermeidung, für terminierte Wartungsaktivitäten und zur Rechenzentrumskonsolidierung umsetzen.
  • vCloud Director 1.5: Die automatisierte Bereitstellung von Infrastrukturdiensten auf internen und externen Systeme nach dem Selbstbedienungsprinzip führt dazu, dass der vCloud Director die notwendige Zeit zur Bereitstellung neuer Server drastisch senken kann. Die neuen Fähigkeiten zur Anlage von „Linked Clones“ senken die Bereitstellungszeit auf unter fünf Sekunden und sparen 60 Prozent der Storage-Kosten ein.
  • vSphere Storage Appliance: Die Appliance wandelt internen Massenspeicher der Server in gemeinsam genutzte Storage Pools um.

Bei der Software-Appliance handelt es sich um ein gänzlich neues Produkt für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Es soll ihnen helfen, den finanziellen und technischen Aufwand für die Storage-Verwaltung zu reduzieren.

Laut Gartner werden mehr als 75 Prozent der kleinen und mittelgroßen Unternehmen bis zum Jahr 2012 einen Großteil ihrer Server virtualisiert haben. Disaster Recovery ist hierbei Knackpunkt. Denn bislang mussten Betriebe, die die in vSphere eingebauten Fähigkeiten wie Hochverfügbarkeit und automatisiertem Ressourcen-Management nutzen wollten, auf Shared Storage Hardware zurückgreifen – eine teure und oftmals auch recht komplizierte Notlösung.

Nun läuft die Software als virtuelle Appliance auf VMware vSphere Server-internen Storage wird in einen virtuellen Pool geschützter Shared Storage zusammengefasst, ohne das zusätzliche Hardware-Ausstattung benötigt wird. Da die Storage-Appliance auf verschiedenen Servern parallel arbeitet, wird sichergestellt, dass Daten bei jedweder Arbeitslast, auch bei einem Ausfall eines Servers innerhalb des Clusters, verfügbar sind.

Zudem ist das Produkt durch ein paar Mausklicks einfach zu installieren und zu konfigurieren und es sind keine speziellen Storage-Kenntnisse notwendig.

weiter mit: Oh Schreck! neues Lizenzmodell durch Pooling-Konzept

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