Veritas-Studie enthüllt Wissenslücken Unternehmensrisiken bleiben oft unter dem Radar

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Der Multi-Cloud-Spezialist Veritas hat sich im Rahmen einer Studie mit dem Risikomanagement in Unternehmen befasst. Sie zeigt, dass oftmals alarmierende Wissenslücken hinsichtlich möglicher Risiken vorherrschen.

Nicht immer sind sich Unternehmen und ihre Mitarbeiter drohender Risiken bewusst.(Bild:  Gerd Altmann /  Pixabay)
Nicht immer sind sich Unternehmen und ihre Mitarbeiter drohender Risiken bewusst.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Für die Studie mit dem Titel „Data Risk Management: The State of the Market-Cyber to Compliance“ wurden 1.600 Führungskräfte und Praktiker aus 13 Ländern befragt. Sie zeigt unter anderem, dass über ein Viertel (26 Prozent) der deutschen Teilnehmer der Ansicht sind, dass ihr Unternehmen die kommenden zwölf Monate nicht überleben wird. Neben Faktoren wie Zinssätzen und Inflation wurden auch Ransomware-Angriffe und Multi-Cloud-Komplexität als zunehmende Belastungen genannt.

Überraschend war laut Veritas die Aussage von knapp der Hälfte (49 Prozent) aller Befragen, die ihr Unternehmen derzeit nicht gefährdet sehen. Nachdem ihnen eine Liste individueller Risikofaktoren vorgelegt wurde, erkannten die Teilnehmer zutreffende Herausforderungen. Fast alle (99 Prozent) identifizierten danach ein Risiko für ihre Arbeitsplätze. „Die Umfrage zeigt deutlich, dass sich Unternehmen oft in falscher Sicherheit wiegen. Erfolgreiche Ransomware-Angriffe sowie Datenpannen und -verluste nehmen seit Jahren zu. Und ein Ende dieses Trends ist nicht in Sicht“, erklärt Ralf Baumann, Country Manager Germany von Veritas. „Die Gefahren sind da und es ist wichtig, sie wahrzunehmen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen“, betont er.

Risken werden durchaus erkannt

Auf Basis der vorgelegten Liste wurden vor allem Datensicherheit (40 Prozent), wirtschaftliche Unsicherheit (39 Prozent) und aufkommende Technologien wie KI (38 Prozent) als größte Bedrohungen für Unternehmen identifiziert. Fachkräftemangel, schwache Nachhaltigkeitsmaßnahmen und Markenrisiken sowie geopolitische Instabilität wurden ebenfalls häufig genannt.

Nahezu alle Befragten (96 Prozent) gaben an, bereits Auswirkungen dieser Risiken verzeichnet zu haben. Dazu zählen etwa Rufschädigung oder finanzielle Verluste, insbesondere durch mangelnde Datensicherheit (45 Prozent), Wettbewerbsnachteile (39 Prozent) sowie Probleme mit neuen Technologien (38 Prozent) und Talentmangel (33 Prozent). Ransomwareangriffe spielten bei Datensicherheitsverletzungen eine große Rolle – 78 Prozent der Unternehmen verzeichneten mindestens eine erfolgreiche Attacke in den vergangenen beiden Jahren. Beunruhigend: 35 Prozent der Unternehmen haben keinen oder nur einen unvollständigen Plan zur Datenwiederherstellung.

„Wenn Daten der Schatz jedes Unternehmens sind, sollten sie auch entsprechend gehütet werden. Niemand sollte es vermeiden, mit einem umfassenden Cyber-Resilienzplan für den Schutz und die Wiederherstellung von Daten vorzusorgen – vom Edge über den Core bis zur Cloud, inklusive regelmäßiger Alarmproben und fälliger Anpassungen“, verdeutlicht Matt Waxman, Senior Vice President und General Manager für Datensicherheit von Veritas.

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