Vorausschauende Instandhaltung

Ultraschall-Messverfahren mit Cloud-Anbindung

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Abgleich mit früheren Aufnahmen zeigt Entwicklung

Dazu wird der Ultraschall direkt vom Handgerät abgenommen und über das Smartphone in ein cloud-basiertes Programm für Verlaufsvergleich und -analyse hochgeladen. Um eine Messung vorzunehmen, sollte vorher überprüft werden, ob der Empfänger passend zum Setting des Testpunkts eingestellt ist. Die Aufnahme wird als Datei gespeichert, so dass der Upload ‒ wenn weder WLAN noch eine schnelle mobile Datenverbindung zur Verfügung stehen ‒ automatisch bei nächster Gelegenheit durchgeführt werden kann. Wurde der Vorgang erfolgreich abgeschlossen, erscheint ein Graph auf dem Display, der die Informationen der Aufnahme mit den früher angelegten Audiospuren und zuvor festgelegten Grenzwert vergleicht. So weiß der Nutzer noch bevor er wieder im Büro ist, wie die neue Messung einzuordnen ist. Wird die kritische Schwelle überschritten, sendet das Programm dem Zuständigen eine automatische E-Mail-Benachrichtigung. Nach entsprechenden Gegenmaßnahmen, etwa einer Reparatur oder dem Einbau eines Ersatzteils, sollte der Erfolg umgehend durch eine weitere Messung überprüft werden.

Durch die optionale Verwendung von Bluetooth als Systemergänzung kann ‒ ganz ohne Kabel ‒ die Verbindung vom Spion zum Kopfhörer beziehungsweise zum Tablet hergestellt werden. Der maximale Abstand beträgt dabei bis zu 10 Meter. So können etwa Azubis statt bei der Schulung nur den Ausführungen des Meisters zuzuhören, auch direkt nachvollziehen, wovon die Rede ist, oder zwei Kollegen können gemeinsam die Untersuchung vornehmen, was bei einer Kabelverbindung in vielen Fällen schwierig bis unmöglich war. Außerdem haben die hochwertigen Kopfhörer den Vorteil, dass sie den Lärm in der Umgebung nicht nur wie die Modelle, die bisher eingesetzt wurden, um circa 25 dB dämpfen, sondern ‒ da sie mit White Sound funktionieren ‒ Außengeräusche fast komplett absorbieren. Dadurch sind noch leisere Töne hörbar und feinere Nuancen wahrnehmbar, so dass in der Folge auch sehr kleine Leckagen entdeckt werden können.

Die Rechte an den Daten bleiben beim Kunden

Die InCTRL-App für Android-Geräte kann kostenfrei im Google Play Store heruntergeladen und als Abonnement genutzt werden; ein geeignetes Kabel zur Verbindung des Spions mit dem Smartphone wird auf Anfrage zugeschickt. Je nachdem an wie vielen Testpunkten gemessen werden soll und wie viele Nutzer mit dem System arbeiten, gibt es verschiedene Versionen der Software. Der Zugang zu InCTRL erfolgt direkt über den Standard-Webbrowser und ist durch einen persönlichen Login gesichert. Über den Account können die Standorte und Testpunkte eingerichtet und jederzeit aktualisiert werden. Die Rechte an den Daten verbleiben jeweils beim Kunden, CTRL verwaltet sie lediglich.

Um die Funktionen nutzen zu können, ist kein IT-Support notwendig, es muss ‒ anders als früher ‒ keine zusätzliche Software installiert und keine Datenbank konfiguriert werden. Dadurch entfällt auf Kundenseite die IT-Einbindung und die Hardwarekosten werden reduziert. „Besonders interessant ist die Archivierung in der Cloud dann, wenn mehrere Maschinen geprüft werden sollen oder verschiedene Personen mit der Überwachung betraut sind“, so Chambers. Unternehmen mit mehreren Standorten können außerdem Berichte, die für die höchste Aufsichts- und Verantwortungsebene relevant sind, bequem an die entsprechenden Stellen schicken.

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Richard Chambers GmbH

Richard Chambers ist seit mehr als 25 Jahren auf der Suche nach effizienten Produkten, die Unternehmen energie- und kostengünstige Lösungen bieten.
Richard Chambers ist seit mehr als 25 Jahren auf der Suche nach effizienten Produkten, die Unternehmen energie- und kostengünstige Lösungen bieten.
( Bild: Richard Chambers )

1977 zog es den irisch-stämmigen Unternehmer Richard Chambers nach Deutschland, wo er zunächst bei Suzuki für das Ersatzteil- und Zubehörmanagement verantwortlich war. 1982 machte er sich dann selbstständig: In Bayern gründete Chambers den Ein-Mann-Betrieb Richard Chambers GbR, aus dem 1991 mit familiärer Unterstützung die Richard Chambers GmbH wurde. In den ersten Jahren der Selbstständigkeit handelte er mit Zubehör für Geländefahrzeuge. 1986/87 begann er Flüssigprodukte aus dem Bereich Fahrzeugtechnik zu vertreiben, wie zum Beispiel PTFE für die Beschichtung von Motoren und Getriebe.

Auch heute noch ist der Effizienz-Experte weltweit auf der Suche nach hochwertigen Produkten, die Unternehmen dabei helfen Energie- und Wartungskosten deutlich zu senken. Für seine Ideen und Innovationen rund um das Thema Energiesparen wurde Chambers 2009 mit dem Innovationspreis des WirtschaftsJournals Süd-West und des Messeveranstalters „easyfairs“ ausgezeichnet. 2014 kam er beim Industriepreis mit seinem Produkt „Sparen bei mehr Leistung“ unter die besten 20 in der Kategorie „Energie & Umwelt“. Im vergangenen Jahr wurde das Gesamtprogramm gleich zweimal von großen internationalen Fachzeitschriften prämiert.

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