VMware Forum 2013 in Frankfurt am Main

„Software-defined Datacenter führt zu Einsparungen in Milliardenhöhe“

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Schwerpunktthema Enduser-Computing

Bechtle gehört auch zu den Fokus-Partnern beim Thema Enduser-Computing (EUC), dem dritten großen Thema von VMware neben SDDC und Hybrid Cloud. Im Februar brachte der Hersteller die Horizon Suite auf den Markt, in der er seine EUC-Technologien in einer Suite bündelt.

Neben "View" für die Desktop-Virtualisierung und der Image-Management-Software "Mirage" kam ein neues Produkt hinzu, der "Horizon Workspace". Dabei handelt es sich um einen zentralen Service, über den Daten und Applikationen bereitgestellt werden. Die Integration der Technologien zielt darauf ab, Installation und Betrieb zu vereinfachen.

Seit März zeichnet Ralf Gegg als Director EUC für das Thema in Zentral- und Osteuropa verantwortlich. Die Position gab es bis dahin noch nicht. Gegg leitete zuvor das Channel-Geschäft in der Region. „Unsere Vision ist es, Anwendern über Policies den Zugriff auf Daten und Applikationen unabhängig vom Endgerät zu ermöglichen“, erläuterte der Manager. VMware liefere keine Technologie, mit der sich Geräte verwalten lassen, sondern definiere zentrale Prozesse.

Der Zwang zum MDM

Ein Mobile Device Management (MDM) ist dabei nach Auskunft des Managers nicht zwingend erforderlich. „Wir sagen nicht, dass MDM komplett überflüssig ist“, stellte Gegg klar. „Aber wir verfolgen einen alternativen Ansatz.“ Zudem ließen sich in Kombination mit der Horizon Suite auch MDM-Tools einsetzen.

Im Vertrieb arbeitet der Manager eng mit gut 40 Fokuspartnern zusammen. Weniger ist für ihn bei dem Thema mehr: „Wir wollen sicherstellen, dass die Systemhäuser durch unsere Spezialisten stets umfassend unterstützt werden.“ Denn der Erfolg der Partner im EUC hänge unmittelbar von ihrem technischen und vertrieblichen Know-how ab.

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