„SOC as a Service“ von Plusserver Digitale Leitstelle für mehr Unternehmenssicherheit

Von Elke Witmer-Goßner 3 min Lesedauer

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Ein Security Operations Center (SOC) ist ein zentraler Ort, an dem ein Team von Sicherheitsexperten Tools und Prozesse verwendet, um kontinuierlich Bedrohungen für die IT-Infrastruktur eines Unternehmens zu überwachen und zu analysieren. Plusserver bietet jetzt „SOC as a Service“ an.

Ein SOC trägt dazu bei, dass Unternehmen proaktiv mit IT-Sicherheitsrisiken umgehen können, anstatt nur reaktiv eingetretenen Vorfällen zu begegnen.(Bild:  Kiattisak - stock.adobe.com)
Ein SOC trägt dazu bei, dass Unternehmen proaktiv mit IT-Sicherheitsrisiken umgehen können, anstatt nur reaktiv eingetretenen Vorfällen zu begegnen.
(Bild: Kiattisak - stock.adobe.com)

Auch bei deutschen Unternehmen richten global organisierte Hackerbanden immer mehr Schaden an. Die digitale Transformation, die in großen Teilen ja auch eine Cloud-Transformation ist, hat das „Spielfeld“ für Cyberkriminelle vergrößert. Daniel Graßer, seit einem Jahr Senior Director of Security Services bei Plusserver, ist besorgt über den starken Anstieg der Cyberkriminalität.

IT-Sicherheit ist das Fundament für einen unterbrechungsfreien Geschäftsbetrieb und essenziell für Unternehmen.

Die Infrastrukturen sind im Zuge der IT-Modernisierungsbetrebungen, erklärt Graßer, komplexer und damit auch anfälliger geworden. Überforderte Mitarbeiter und durch den Fachkräftemangel oftmals unterbesetzte IT-Abteilungen erschweren es Unternehmen, ihre Systeme lückenlos zu überwachen und auf höchsten Security-Standards zu halten. Sicherheitsvorfälle bergen inzwischen das zweitgrößte Geschäftsrisiko. Maßnahmen für mehr IT-Sicherheit sollten Unternehmen daher nicht als unvermeidbaren Kostenfaktor, sondern als essenziell für den Geschäftsbetrieb bewerten.

Auffälliges Verhalten wie beispielsweise die Veränderung von Daten, Prozessen oder Netzwerkverbindungen muss schnellstmöglich erkannt und entsprechend reagiert werden. Am besten geht das mit einem Security Operations Center. Allerdings ist der Aufbau und Betrieb eines eigenen SOC, das für KRITIS-Unternehmen mittlerweile sogar verpflichtend ist, aufwändig, komplex und kostspielig. Unternehmen – vor allem KMU –, deren Ressourcen für den IT-Betrieb begrenzt sind, und dem öffentlichen Sektor bietet Plusserver „SOC as a Service“ an, um die aktive Suche nach Schwachstellen zu unterstützen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

„Wir selbst sind unserer eigener Use Case“, sagt Graßer. „Plusserver nutzt natürlich selbst ein SOC, über das wir unsere Cybersicherheitstechnologien und -prozesse vereinheitlichen und koordinieren.“ Mit „SOC aaS“ stellt Plusserver standardisierte Services zur Verfügung, die den „Blindflug“ beenden und den Stand der IT-Security in Unternehmen offenlegen sollen.

Warum benötigen Unternehmen ein SOC?

Das Security Operations Center konzentriert sich auf die Erkennung, Untersuchung und Reaktion von Sicherheitsvorfällen. Die Vorteile:
Überwachung: Ein SOC überwacht kontinuierlich die Netzwerke und Systeme eines Unternehmens auf Anzeichen von Sicherheitsverletzungen oder Angriffen. Wenn ein Vorfall erkannt wird, kann das SOC schnell reagieren, um den Schaden zu minimieren und die Bedrohung zu neutralisieren.
Compliance: Viele Branchen haben strenge regulatorische Anforderungen in Bezug auf Informationssicherheit. Ein SOC hilft beim Nachweis, dass angemessene Sicherheitsmaßnahmen implementiert sind und funktionieren – wichtig, wenn es um Haftungsfragen geht.
Kontinuierliche Verbesserung: Ein SOC ist nicht nur auf die Reaktion auf Sicherheitsvorfälle ausgerichtet, sondern auch auf die Verbesserung der Sicherheitsprozesse und -maßnahmen des Unternehmens. Es führt regelmäßige Überprüfungen und Analysen durch, um Schwachstellen zu identifizieren und Lösungen für diese zu entwickeln.
Vertrauen und Reputation: Ein effektives SOC stärkt das Vertrauen der Kunden, Partner und Stakeholder in die Sicherheitsfähigkeiten des Unternehmens, v.a. wenn es mit sensiblen Informationen umgeht.

„SOC as a Service bietet einen 360-Grad-Ansatz“, erklärt Graßer. Da gehe es einerseits darum, die schützenswerten Güter der Unternehmen transparent zu machen. Andererseits um den Kunden dabei zu helfen, die geeigneten Services bzw. Service-Partner zu vermitteln.

Das Servicepaket umfasst u.a.:

  • Analyse des Ist-Zustands mit Identifizierung des individuellen Schutzbedarfs beispielsweise über Pen-Testing.
  • Planung individueller Schutzmaßnahmen.
  • Angebot technischer Zusatzprodukte wie Firewalls oder Workload Protection (u.a. für Kubernetes-Container).
  • Backup- und Desaster-Recovery-Strategie.
  • Entwicklung eines Notfallkonzepts.
  • Beratung während der Nutzungszeit.

Das SOC lässt sich in weitere Security-Lösungen wie EDR (Endpoint Detection & Response für Endgeräte) oder innerhalb der eigenen Infrastruktur integrieren. Plusserver betreibt die SOC-Plattform DSGVO-konform in der BSI-C5-testierten pluscloud, was die Sicherheit geschäftskritischer und sensibler Daten garantiert.

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