Produktivitätsplattform weiter ausgebaut Slack setzt auf KI und weitere Verbesserungen

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Im Zuge der Fachkonferenz Dreamforce 2023 hat Slack seine gleichnamige Produktivitätsplattform weiter verbessert. Im Fokus stehen unter anderem mehr KI, ein verbesserter Workflow Builder und das neue Feature „Lists“.

Slack erweitert seine Plattform um mehr KI- und verbesserte Workflow-Funktionen.(Bild:  Salesforce / Slack)
Slack erweitert seine Plattform um mehr KI- und verbesserte Workflow-Funktionen.
(Bild: Salesforce / Slack)

Dank der nun nativ in die Plattform integrierten KI sollen Anwender künftig mit wenigen Klicks auf kontextbasiertes Wissen ihres Unternehmens zugreifen können. Zudem wird „cross-funktionales“ Know-how für alle zugänglich.

KI spart Zeit

Slack KI bietet verschiedene Funktionen, darunter etwa Channel Recaps: Sie ermöglichen die Bereitstellung von Highlights in jedem Channel. Anwender können sich dadurch direkt auf das Wichtigste konzentrieren. Die Zusammenfassungen eignen sich auch für den Entwurf von Statusberichten oder zum Extrahieren von Schlüsselthemen.

Beim Zeitsparen helfen zudem Thread Summaries, die mit per Klick jeden beliebigen Thread zusammenfassen. Anwender können sich so auch über lange Diskussionen in kurzer Zeit informieren. Search Answers ist eine weitere neue Funktion, die konversationelle Daten mit Kontext verbindet, der aus Expertise und Erfahrungen innerhalb des Unternehmens entsteht. Die Ergebnisse enthalten nicht nur relevante Nachrichten, Dateien und Channel, sondern auch KI-generierte Zusammenfassungen. Nutzer erhalten so in kurzer Zeit die benötigten Antworten.

Weitere Neuerungen im Überblick

Mit dem verbesserten Workflow Builder lassen sich Routineaufgaben durch die Erstellung benutzerdefinierter Abläufe automatisieren. Dazu sind weder Code noch Programmierkenntnisse erforderlich. Konnektoren zu Partnern wie etwa Google, Atlassian oder Asana sind vorhanden. Gleiches gilt für eine Erweiterungsmöglichkeit auf Salesforce Flow. Benutzerdefinierte Apps lassen sich erstellen und in Slack gehostet bereitstellen. Zudem fasst ein neuer, dedizierter Hub alle bisher genutzten Workflows und Vorlagen an einem Ort zusammen.

Neu an Bord ist „Lists“, das effizienteres Projektmanagement an einer zentralen Stelle ermöglichen soll. Nutzer erhalten so die Möglichkeit, Abhängigkeiten oder Fortschritte besser zu überwachsen, Aufgaben zuzuweisen, Details zu diskutieren oder den aktuellen Status zu aktualisieren. Zudem lassen sich Anfragen und Genehmigungen über den Workflow Builder automatisiert an zuständige Mitarbeiter weiterleiten.

Verfügbarkeit

Der verbesserte Workflow Builder ist ab sofort für alle kostenpflichtigen Tarife verfügbar. Slack KI und „Lists“ sollen diesen Winter in die Pilotphase starten. Der Marktstart für „Lists“ ist für 2024 angepeilt.

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