Pneuhage Reifendienste

SEP sesam verdrängt Tivoli Storage Manager von IBM

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Migration im laufenden Betrieb

Die Migration der Backup-Lösung erfolgte innerhalb von sechs Wochen bis Weihnachten 2009. Um ein kontinuierliches Backup zu garantieren, stellte DatenRausch für die Zeit der Umstellung einen Server mit SLES10 (SUSE Linux Enterprise Server) zur Verfügung, organisierte eine zusätzliche Tape-Library und installierte SEP sesam auf diesem Parallelsystem. Erst als alle Sicherungen auf das provisorische System umgestellt waren, wurde TSM deinstalliert und SEP sesam auf dem IBM Power-Server installiert. Anschließend wurden die SEP sesam-Konfiguration vom SLES-Server auf den IBM PowerPC-Server übertragen.

„Durch diese Vorgehensweise hatten alle Beteiligten während des gesamten Projektes ein gutes Gefühl“, erinnert sich Karl-Heinz Rausch. „Denn es war trotz des ambitionierten Zeitplanes ausreichend Zeit für einen geordneten Umzug auf das neue System - ohne den Stress, der durch einen kompletten Switch zu einem fixen Zeitpunkt verursacht wird.

Natürlich stießen DatenRausch und SEP auch immer wieder auf Schwierigkeiten im Rahmen des Migrationsprojektes. So machte zunächst die Library der Übergangslösung Ärger, weil die Sicherungsgeschwindigkeit viel zu langsam war und auch nicht alles funktionierte wie geplant. Dabei stellte sich heraus, dass eine SCSI-Schnittstelle der Library defekt war. Das Problem war aber nach zwei Tagen durch den Austausch gegen ein fehlerfreies Interface gelöst. Im weiteren Verlauf gab es dann wiederholt Kompatibilitätsprobleme mit der TSM-Library und der etwas älteren Version des PowerPC-Betriebssystems. Da der geplante Umstieg auf das Livesystem wegen der Kompatibilitätsprobleme mehrfach wieder rückgängig gemacht werden musste, koordinierte DatenRausch das weitere Vorgehen mit dem SEP-Support und unterstützte das Team von Pneuhage bei der Umstellung auf das Parallelsystem und danach wieder auf das Livesystem.

„Dies lief alles immer sehr geordnet und ohne größere Probleme ab, so dass das Klima im Projekt jederzeit gut bis sehr gut war und nie jemand das Gefühl hatte, dass das Projekt scheitern konnte“, gibt Karl-Heinz Rausch zu Protokoll. „Die technischen Fragen wurden stets sehr zügig und kompetent durch den Support und die Entwicklungsabteilung von SEP gelöst und man konnte sich immer darauf verlassen, dass SEP sofort an der Lösung arbeitete und sich zuverlässig wieder meldete. Am Ende blieb die Gewissheit, dass es wohl keine unlösbaren Probleme für SEP gab.“

weiter mit: Feineinstellungen an der Backup-Software

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