Nvidia GTC zeigt neue KI-Strategie Wildert Huang jetzt im Hyperscaler-Revier?
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Die Liste der Neuankündigungen von Produkten und Partnerschaften auf der jährlichen Nvidia GPU Technology Conference (GTC) in San Jose ist schier endlos lang. Zwei Aussagen von CEO Jensen Huang lassen aber besonders aufhorchen.
Jensen Huang nutzte seine Keynote vor allem, um Nvidia nicht mehr als reinen Chipanbieter, sondern als „vertikal integrierte KI-Infrastruktur- und Plattformfirma“ zu positionieren – mit dem „Token“ (Inferenz) als wirtschaftlicher Basiseinheit, der „AI Factory“ als neuem Rechenzentrumsparadigma und einem Ökosystem aus Hardware, Networking, Software und (Agenten‑)Runtimes als Lock-in- und Skalierungshebel.
Im Einstieg rahmt er den Token als Grundbaustein moderner KI: Tokens treiben wissenschaftliche Entdeckung, virtuelle Welten und Maschinen in der physischen Welt. Diese Perspektive verschiebe, so Huang, den Fokus strategisch von „wir liefern GPUs“ zu „wir optimieren die Kosten und den Durchsatz pro Token“ und damit zu einer „Inferenz- und Produktionslogik“ statt reiner Trainingslogik wie bisher. In diesem Zusammenhang markiert Huang auch „20 Jahre CUDA“ als den zentralen „Flywheel“-Effekt: CUDA sei nicht nur eine Programmierplattform, sondern die Klammer, die „jede Phase des AI-Lifecycles“ trage. Nvidias Stärke sei nicht der einzelne Chip, sondern ein „Software-Ökosystem plus Beschleuniger-Stack“, der sich über Generationen fortschreibe.
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