Erweiterung des Portfolios mit Cloud-Plattform Kuka gründet neues Segment für Software und Digitalgeschäft

Von Elke Witmer-Goßner 2 min Lesedauer

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Der Augsburger Automatisierungskonzern Kuka stärkt sein Engagement im Bereich der digitalen Industrie. Mit der Gründung des neuen Geschäftsbereichs „Kuka Digital“ zielt das Unternehmen darauf ab, die Digitalisierung in der Produktion voranzutreiben.

Mit der Gründung von „Kuka Digital“ und der Einführung von mosaixx will sich Kuka als Vorreiter der digitalen Transformation in der Industrie positionieren.(Bild:  Visual Components / Kuka AG)
Mit der Gründung von „Kuka Digital“ und der Einführung von mosaixx will sich Kuka als Vorreiter der digitalen Transformation in der Industrie positionieren.
(Bild: Visual Components / Kuka AG)

Bekannt ist Kuka für seine Industrieroboter und Automatisierungslösungen. Mit diesem Schritt erweitert das Augsburger Unternehmen sein Software- und Digitalangebot und reagiert damit auf die wachsende Bedeutung von Elektronik und Software im Maschinenbau.

„Mit Kuka Digital erweitern wir unser Angebot, um uns für einen Markt mit großem Wachstumspotenzial breit aufzustellen. Unsere Kunden benötigen Produkte, Lösungen und Beratungsansätze, um schneller, effizienter und einfacher zu digitalisieren“, erklärt Quirin Görz, Chief Information Officer und CEO der neuen Digitalsparte. Kuka strebt an, die Digitalisierung über den gesamten Lebenszyklus einer Produktion hinweg voranzutreiben – von der 3D-Simulation über die Datenanalyse bis hin zum Einsatz von künstlicher Intelligenz.

Der neue Geschäftsbereich fokussiert sich auf ein Software- und Digitalportfolio, das über die klassischen Roboterlösungen hinausgeht. Ziel ist es, Maschinen unabhängig von Hersteller und Typ zu vernetzen und zu digitalisieren. Dies umfasst Schnittstellen, Datenstandards, Cloud-Integration und Beratungsleistungen. Dabei setzt Kuka auf ein umfassendes Partnernetzwerk im Sinne eines Ökosystem-Ansatzes.

Mit Device Insight und Visual Components hat das Unternehmen bereits erfolgreiche Marken im Bereich Internet of Things (IoT), Data Analytics und Simulationssoftware etabliert. Device Insight hilft Unternehmen, ihre Produktionsprozesse zu digitalisieren und transparenter zu gestalten. Visual Components bietet Lösungen zur 3D-Simulation und Offline-Programmierung von Robotern, um Fertigungsprozesse zu optimieren.

Neue Cloud-Plattform „mosaixx“ für industrielle Anwendungen

Ein zentrales Element des neuen Geschäftsbereichs ist die Cloud-Plattform „mosaixx“, die noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. Mosaixx ermöglicht eine durchgängige digitale Produktion, indem sie verschiedene Softwarelösungen wie ECAD- und MCAD-Programme, Simulation, Offline-Programmierung und virtuelle Inbetriebnahme in einer offenen, kollaborativen Umgebung vereint. Ingenieure können dadurch ihre Arbeitsabläufe effizienter gestalten und sicher in der Cloud verknüpfen.

Die Plattform soll das Fundament für eine durchgängige Digitalisierung von der Planung bis zur Umsetzung legen und den Kunden einen schnellen Einstieg in die Welt der digitalen Produktion ermöglichen.

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