Obwohl es bereits eine Reihe dedizierter KI-Tools für Entwickler gibt, die Code schreiben und ergänzen oder Dokumentationen erstellen können, gibt es im Bereich der Consumer-KIs auch eine Reihe praktischer Tools für alle Gelegenheiten.
Kreativ eingesetzt, kann KI beispielsweise Software- und Web-Projekte medial um Text, Bilder und Video ergänzen.
(Bild: Rentrop / Dall-E2)
Der KI-Bereich boomt: Es gibt zahlreiche Frameworks für die KI-Entwicklung und natürlich auch jede Menge Dienste, die Software-Entwicklerinnen und -Entwickler für die eigentliche Code-Erstellung nutzen können. Doch neben der Bereitstellung von Technologien, dem Coding und der Dokumentation gibt es natürlich auch noch eine ganze Reihe von KI-Anwendungen, die auf den ersten Blick nichts mit Softwareentwicklung zu tun haben.
Kreativ eingesetzt können sie aber helfen, das „Drumherum“ deutlich zu erleichtern – oder sogar Software- und Web-Projekte medfial um Text, Bilder und Video ergänzen. Insbesondere Spieleentwickler können von KI-Tools deutlich profitieren, um Storylines und Grafikdesign zu entwickeln, doch auch Mockups und generell „kreative Schubser“ für das nächste Projekt sind kein Problem. Nicht wenige Tools bieten zudem APIs, über die sich die Dienste ins eigene Projekt einbinden lassen.
1. ChatGPT: Die Text-KI für alles
Wer über KI spricht, kommt derzeit an ChatGPT von OpenAI nicht vorbei. Die Software versteht geschriebene Sprache und Anweisungen, kann sogar ein wenig chatten – und spuckt bei Bedarf vollständig ausformulierte Texte, Anleitungen und sogar Code-Schnipsel aus.
In der Praxis kann ChatGPT Entwicklern dabei helfen, Ideen für Anwendungen zu finden oder schnelle Code-Vorschläge anzubieten, zudem eignet sich die KI als „Lehrer“, der man Fragen zu allerlei Themen stellen kann. Allerdings müssen die Ergebnisse mit Vorsicht genossen werden: ChatGPT neigt zu Halluzinationen.
2. DeeplWrite
Im Entwickleralltag ist es oft nötig, viel zu schreiben: Nicht Code, sondern E-Mails, Dokumentationen oder allgemeine Infotexte in der Software. Dabei kann DeeplWrite helfen: Die Kölner Softwarefirma hat sich schon als KI-Übersetzer einen Namen gemacht und bietet mit DeeplWrite eine KI an, die es erlaubt, vorhandene Texte „schön“ zu machen und Fehler zu korrigieren.
Interessant ist das vor allem für Nutzer, die schnell Rohtext in den Editor hacken und diesen anschließend optimieren möchten. Dabei berücksichtigt DeeplWrite durchaus den Stil des Autors, erlaubt aber den schnellen Austausch von Stilblüten und das Korrigieren von Fehlern.
3. Talk to Books
Mehr als eine lustige Spielerei ist Talk to Books von Google: Die KI-gestützte Suchmaschine ist laut Google ein Kreativitätstool, mit dessen Hilfe sich Bücher entdecken und Ideen erforschen lassen. Dabei greift Talk to Books auf den riesigen Bücherkatalog von Google Books zurück und liefert Fachliteratur inklusive zielführender Ausschnitte passend zur gewünschten Anfrage.
Das ist ideal, um zum Beispiel Bücher aufzustöbern, deren Titel man nicht mehr kennt – oder um Bücher zu einem speziellen Themenkomplex zu finden. Selbstredend ist das auch praktisch, wenn es um das Thema Softwareentwicklung geht.
4. Soundraw: KI-gestützt lizenzfreie Musik
Musik ist überall: In Videospielen, Video-Tutorials oder sogar in Powerpoint-Präsentationen. Wer Musik braucht, war bislang auf Stock-Music angewiesen, die Lizenzkosten verursachte. Die wenigen Royality-Free-Dienste erhöhen das Risiko, dass ein Musikstück auch anderswo auftaucht. Kurzum: Es gibt gute Gründe, eigene Musik zu erstellen. Allerdings hat nicht jeder die Kenntnisse oder die Zeit, sich zum Beispiel für seinen Youtube-Kanal oder Podcast eigene Musik auszudenken.
Das übernimmt bei Bedarf der KI-Dienst Soundraw, der mit wenigen Mausklicks lizenzfreie Musik erstellt: Die darf anschließend optimiert, angepasst und heruntergeladen werden. Einfach, effizient und praktisch. Der Clou: Schon der kostenlose Einsteiger-Tarif erlaubt die Erstellung von unbegrenzten Stücken. Für den Download ist aber ein Pro-Tarif nötig.
5. AI Face Generator: Einzigartige KI-Porträts generieren
Porträts zur Hand zu haben, ist immer praktisch – sei es für Mockups, für Assistenten oder die Entwicklung von Chatbots. Das Problem auch hier: Lizenzfreies Material verursacht möglicherweise Dopplungen, andernfalls fallen Kosten an. Schließlich will niemand die eigenen Porträts verwenden.
Genau hier setzt der AI Face Generator von NightCafé an: Er erlaubt die Erstellung einzigartiger Gesichter von Menschen, die es nicht gibt – mit einem Mausklick. Alles, was nötig ist, ist die Eingabe des gewünschten Motivs. Die Ergebnisse sind interessant, zumal Nutzer auch die zu verwendende Kamera-Objektivkombination angegeben können.
Stand: 08.12.2025
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Wer mitten in der Entwicklung steckt, für den sind Meetings oft vor allem eines: Zeitverschwendung. Notizen der Teamtreffen wandern oft auf Nimmerwiedersehen auf Schmierzetteln, in Moleskins oder irgendwelche iPad-Apps, das Notieren schmälert mitunter die Aufmerksamkeit.
Die Speech-to-Text-AI Otter.ai setzt hier an und sorgt für eine automatische Transkription der Meetings, und mehr noch: Es erkennt unterschiedliche Sprecher und die Essenz der Inhalte. Zusätzlich erlaubt es die Speicherung von zusätzlichen Informationen, besitzt eine leistungsstarke Suche und wird dadurch zu einem zentralen Anlaufpunkt für alle Meeting-Aktivitäten.
7. Midjourney: KI-Kunst auf neuem Niveau
Das Design von Grafiken oder grafischen Elementen ist in aller Regel sehr aufwändig. Zwar kann die KI (noch nicht) die eindeutige Kunst etwa von professionellen Comiczeichnern und Grafikern ersetzen. Doch um einen Stil – etwa für die Entwicklung eines Computerspiels – zu finden, eignet sich der KI-Künstler Midjourney hervorragend.
Auf Anweisungen in gesprochener Sprache generiert Midjourney – ähnlich wie Dall-E2 oder Stable Diffusion – mittels KI Bildmaterial. Anders als bei den Mitbewerbern ist dessen Qualität aber deutlich höher, die Treffsicherheit der Ergebnisse ebenfalls. Mit der richtigen Bedienung können ganze Welten entstehen, allerdings krankt auch Midjourney ein wenig im Detail und der Reproduzierbarkeit. Für die Stilfindung oder auch das Charakter-Design kann das Tool aber eine große Hilfe sein.
8. Tome: Storytelling leicht gemacht
Ob Präsentation oder Storyboard: Der Dienst Tome, der die OpenAI-API nutzt und damit die Funktionen von Dall-E und ChatGPT in sich vereint, ist in der Lage, mit wenigen Handgriffen spektakuläre Präsentationen zu erstellen. Alles, was Nutzer angeben müssen, sind einige Schlüsselfaktoren in gesprochener Sprache. Außerdem gibt es verschiedene Themes, die eingesetzt werden können.
Binnen weniger Minuten spuckt das Tool eine Präsentation zum gewünschten Thema aus. Allerdings setzt es – genau wie ChatGPT – voraus, dass entsprechende Informationen im Netz und den Trainingsdaten erhältlich sind. Natürlich ist es auch problemlos möglich, die Präsentationen selbstständig mit Inhalten zu füllen.