Auf dem Cloud & AI Summit von IBM gaben Experten einen Einblick in die wichtigsten Trends in Sachen Cloud Computing. Sie bewerteten das Zusammenspiel von künstlicher Intelligenz und Automatisierung als die derzeit größte Herausforderung.
Auf dem Cloud & AI Summit von IBM gaben Experten einen Einblick in die wichtigsten Trends in Sachen Cloud Computing.
(Bild: IBM)
Die Automatisierung verbessere und beschleunige die Abläufe in der IT und in den Geschäftsprozessen, legte Matthias Zacher, Senior Consulting Manager, IDC Central Europe, in seinem Vortrag dar. Das sei für jeden von uns tagtäglich erlebbar. Künstliche Intelligenz (KI) stärke Innovation, indem jede Interaktion, Erfahrung und jeder Prozess intelligenter gestaltet werde. KI-gesteuerte Automatisierung sei eine Reise, die Unternehmen agiler mache und Räume für neue Geschäftsmodelle eröffnet.
Matthias Zacher, Senior Consulting Manager, IDC Central Europe
(Bild: IDC)
Nie war mehr Cloud als heute
Zacher stützte sich bei seinen Aussagen auch auf eine IDC-Studie aus dem vergangenen Jahr, deren Fazit lautete: „Nie war mehr Cloud als heute“. Fast jeder Workload könne in die Cloud verschoben oder aus der Cloud bezogen werden. Diese Vielfalt biete immense Chancen, die Cloud und digitalisierte Prozesse bildeten das Fundament für wirtschaftlichen Erfolg.
Auch wenn derzeit in vielen Unternehmen angesichts der andauernden Covid-Situation die Stabilisierung des Geschäftsbetriebs im Vordergrund stehe, werde die langfristige Modernisierung der Informationstechnologie und Workloads bzw. Teilen von Workloads immer an Komponenten in der Cloud gekoppelt sein. Auch die Anbieterlandschaft trage diesem Wandel immer besser Rechnung.
Kampf gegen die Folgen des Virus findet in der Cloud statt
Dabei reiche es allerdings nicht mehr aus, nackte Cloud-Technologie und -Services anzubieten. Die Bereitstellung von Anwendungen in verschiedenen Clouds böte Unternehmen, die sich nicht auf die Lösungen eines einzigen Anbieters festlegen wollen, einen höheren Grad an Flexibilität, so IDC. So könnten sie mehr Daten zur Entwicklung neuer KI-Modelle und -Services nutzen.
IDC ist davon überzeugt, dass in der IT der nächsten Generation Funktionen immer stärker in Business-Plattformen abgebildet werden. Das müsse das gemeinsame Ziel von Anbietern und Anwendern sein. Die Analysten beruhigen zugleich: Gemessen an den Ergebnissen der Studie ist der deutsche Markt nach IDC-Einschätzungen gut aufgestellt für die kommenden Herausforderungen.
Der Mehrk(r)ampf der IT
Unter dem Titel „Der Mehrk(r)ampf der IT“ gab Heinz-Joachim Schmitz, Chief Technology Officer IBM DACH, auf dem IBM DACH Cloud & AI Summit eine Zusammenfassung, welche Komponenten zu einem Hybrid-Cloud-Modell gehören, welchen Herausforderungen Unternehmen gegenüberstehen und welche aktuelle Techologie-Trends seiner Meinung nach im nächsten Jahr Vorrang haben. So bilden laut Schmitz Open-Source-Technologien die Grundlage für Innovationen, Schnelligkeit und Flexibilität für Unternehmen und den Schlüssel zur raschen Digitalisierung.
Auch Unternehmen in hochregulierten Branchen werden, so Schmitz, zukünftig verstärkt in die Cloud gehen, da neueste Technologien alle Sicherheiten für Daten und regulatorische Voraussetzungen erfüllen. Edge Computing werde eine wichtige Rolle bei der Datenerfassung- und Bearbeitung spielen, und AI ein wesentlicher Faktor beim „Shift in die Cloud“ sein.
Heinz-Joachim Schmitz, Chief Technology Officer IBM DACH
(Bild: IBM)
Mayflower-Projekt
Am Ende des Events stellten Don Scott, Chief Technology Officer, Mayflower und Jonathan Batty, Head of Content & Storytelling, IBM UK & Ireland das Zusammenspiel von KI und Automatisierung anhand des Mayflower-Projekt dar. Das Mayflower Autonomous Ship (MAS) ist eine Initiative, die von der gemeinnützigen Meeresforschung ProMare mit Unterstützung von IBM und einem globalen Konsortium von Partnern angeschoben wird. Es dient zum Sammeln kritischer Daten über den Ozean.
Dafür wird anlässlich des 400-Jahr-Jubiläums der Mayflower-Reise ein weiteres Schiff über den Atlantik geschickt, allerdings dieses Mal ohne Kapitän, ohne Besatzung und mit nur einem „Passagier“. Die Steuerung des Schiffes übernimmt eine künstliche Intelligenz, der einzige Passagier an Bord ist ein siebenarmiger Oktopus-Chatbot namens Artie. Er wurde entwickelt, um Informationen über das Schiff und das Forschungsprojekt in einem lebendigen Format zu vermitteln. Scott und Batty erläuterten die damit verbundenen Forschungsaspekte, Herausforderungen und Technologien sowie die Bedeutung der Mission für andere Branchen und die Zukunft der Welt.
Stand: 08.12.2025
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