Höhere Erfolgschancen für Automatisierungsprojekte

IT-Automatisierung ist kein Selbstläufer

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Tests vor der Inbetriebnahme

Sobald ein Automatisierungprodukt spezifiziert ist, müssen Unternehmen ihre Funktionsweise und Performance in unterschiedlichen Umgebungen und Einsatz-Szenarien überprüfen. Das kann auch in einer reinen Testumgebung erfolgen. Erst nach der erfolgreichen Testphase wird die Lösung dann im Produktivbetrieb genutzt.

Zentraler Vorteil eines Automatisierungssystems ist, dass konkrete Aktivitäten der IT-Mitarbeiter – wie die Lösung von Incidents oder Changes – im System in Echtzeit mitgeschnitten werden können und auf dieser Basis die Automatisierungslösung konzipiert wird. Vor der Übernahme in den Produktivbetrieb muss sie dann nur noch im Rahmen der Qualitätssicherungsprozesse freigegeben werden.

Kontinuierliche Prozessoptimierung

Sobald eine Automatisierungslösung implementiert ist, muss auch ihre Performance im Echteinsatz permanent überprüft und mit den ursprünglich definierten Zielen abgeglichen werden, zum Beispiel im Hinblick auf schnellere Störungsbeseitigungen oder Verbesserungen bei der Qualität.

Diese Analyse wird oft unterlassen, allerdings ist sie sehr wichtig. Denn auf Basis dieser Ergebnisse kann dann auch ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess aufgesetzt und die Automatisierungslösung weiter optimiert werden.

Fazit

Nochmal Rudolf Kergaßner: „Nur wenn eine strukturierte Vorgehensweise bei der Auswahl und Implementierung einer Automatisierungssoftware eingehalten wird, ist auch ein maximaler Erfolg garantiert. Dabei sollten auf jeden Fall auch einige Best Practices berücksichtigt werden.

Nur so kann ein Unternehmen sicherstellen, dass es langfristig und vor allem nachhaltig von der Automatisierung profitiert, und zwar durch eine Entlastung der Mitarbeiter, schnellere Reaktionszeiten, eine reduzierte Fehlerquote und generell eine signifikante Kostensenkung.“

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