Big Data speziell für Xeon

Intel bringt eigene Hadoop-Distribution heraus

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Die Intel-Distribution auf dem Weg zum Markt

Intel plant mit D1X auf dem Ronler Acres Campus in Hillsboro, Oregon, eine neue Fabrik.
Intel plant mit D1X auf dem Ronler Acres Campus in Hillsboro, Oregon, eine neue Fabrik.
(Bild: Intel)
Im Verkauf geht Intel zwei Wege: Der direkte Verkauf und der Verkauf über „Lösungen“. SAP beispielsweise wird die Intel-Hadoop-Distribution in HANA-Analysen integrieren.

Die Distribution wird jedoch alle Xeon-Prozessoren unterstützen, wenngleich "E5"-Server, wie sie für HANA notwendig sind, am besten geeignet erscheinen. Manchmal jedoch dürfte auch eine Kombination von "E7" und E5 Sinn machen, zum Beispiel wenn der so genannte „Name Node“ eine hohe Elastizität aufweisen muss. Dieser Knoten weiß, wo sich gerade welche Datei im Cluster befindet. E7 weist hier einige High-Availability-Features auf, die den Prozessor dafür empfehlen.

Was macht die Konkurrenz?

Allerdings ist Intel nicht der einzige Anbieter des IT-Establishments, der eine Hadoop-Distribution auf den Markt bringt. EMC beispielsweise gab entsprechende Pläne genau einen Tag vor Intel bekannt. Sie trägt die Bezeichnung „Pivotal HD” und last sich in die parallelverarbeitende hauseigene Datenbank „Greenplum” integrieren.

Auch Chip-Konkurrent AMD ist rührig. Im März hatte der Hersteller und Searmicro-Besitzer bekannt gegeben, dass die Rechner-Systeme „SM1500“ für die Cloudera-Distribution des Analyse-Framework zertifiziert sei. Die Searmicro-Server lassen sich sowohl mit Intel-Prozessoren als auch mit AMD-Chips bestücken.

(ID:39747120)