KI-generierte Anomalieerkennung IFS übernimmt Falkonry

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Der Spezialist für Cloud-Businesssoftware IFS hat das US-KI-Unternehmen Falkonry übernommen. Mit dieser Akquisition wird IFS künftig neben ERP-, EAM-, FSM- und ESM-Funktionen auch KI-generierte Anomalieerkennung im Portfolio bieten können.

IFS integriert die Lösungen von Falkonry künftig in das eigene Portfolio.(Bild:  IFS / Falkonry)
IFS integriert die Lösungen von Falkonry künftig in das eigene Portfolio.
(Bild: IFS / Falkonry)

IFS und Falkonry haben die Übernahme durch Unterzeichnung einer endgültigen Vereinbarung bereits besiegelt. Die Akquisition soll noch im vierten Quartal 2023 abgeschlossen sein. Zu den finanziellen Details der Transaktion machten die beiden Unternehmen keine Angaben.

Selbstlernende Anomalieerkennung

Falkonry ist in Kalifornien ansässig und auf industrielle KI-Software sowie automatisierte Hochgeschwindigkeitsdatenbankanalysen für die Fertigungs- und Verteidigungsindustrie spezialisiert. Die KI-basierte und selbstlernende Lösung überwacht kontinuierlich große Datenmengen industrieller Anlagen, Maschinen, Systemen und Prozesse, um ungewöhnliches Verhalten und Fehlerursachen zu erkennen und zu analysieren. Zudem lassen sich Prozess- und Workflowverbesserungen automatisieren.

Die selbstlernende Anomalieerkennungslösung von Falkonry wird künftig in die bestehenden KI-basierten Unternehmenssimulations-, Planungs- und Optimierungsfunktionen von IFS integriert. Dabei sollen die gewonnenen Erkenntnisse in den Bereichen Bereichen EAM („Enterprise Asset Management“), ERP („Enterprise Resource Planning“), MES („Manufacturing Execution System“), PSO („Planning, Scheduling, Optimization“), FSM („Field Service Management“) und ESM („Enterprise Service Management“) zur Verfügung stehen und für höhere Produktivität sorgen.

„Falkonry ist einzigartig auf dem Markt, weil seine Technologie einen agnostischen Charakter besitzt und keine Data Scientists erfordert“, erklärt IFS-CEO Darren Roos. Die Lösung sei skalierbar und kostengünstig zu implementieren und könne in allen Branchen eingesetzt werden. „Da das Unternehmen einige sehr beeindruckende Referenzen in den IFS-Fokusmärkten Asset Performance Management, Manufacturing Execution Systems, Servitization und konfigurierbare Workflows vorweist, sehen wir einen breiten adressierbaren Markt, aus dem wir Kapital schlagen können“, ergänzt Roos.

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