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Expandierende Unternehmen, die über die Migration in die Cloud nachdenken, sollten die verschiedenen Sicherheitsanforderungen der unterschiedlichen Nutzer ihrer Systeme wie die eigenen Mitarbeiter, aber auch externe Zulieferer, Vertragspartner und Kunden berücksichtigen. Es finden sich in diesem Zusammenhang die verschiedensten Szenarien: zum Beispiel müssen Bestellungen aufgegeben, Pläne für Ingenieure heruntergeladen oder Lieferpläne überprüft werden. Dieser Zugriff auf das Portal des Zulieferers, das Franchise- oder das Kunden-Portal muss überwacht und gemanagt werden und nicht zuletzt sollten die Firmen den Zugriff nur berechtigten Personen gewährleisten. Damit gehen vermehrte Kosten einher, aber auch verschiedene Risiken. Das größte Risiko besteht darin, dass Unternehmen die persönlichen Zugangsdaten, die sie beim Zugriffsmanagement speichern, nicht absichern.
Digitale Identitäten im Fokus
Mit Identity-Management-Systemen ersparen sich Unternehmen administrative und finanzielle Ausgaben, wenn eine Lösung die Vielzahl an digitalen Identitäten verwaltet. Außerdem sollte die verwendete Lösung in der Lage sein, die zunehmende Bedeutung von On-Demand-Diensten zu begleiten. Dabei steht gerade der einzelne Nutzer im Mittelpunkt zahlreicher geschäftlicher Prozesse. Dies kann sich zum Problem entwickeln, wenn Mitarbeiter das eigene Unternehmen oder das eines Zulieferers oder Kunden verlassen und der Zugriff ausschließlich über Passwörter gesichert ist. Gerade wenn ein Angestellter eines Zulieferers A zum direkten Konkurrenten, dem Zulieferer B wechselt, kann dies Konflikte mit sich bringen, da er möglicherweise noch Zugriff auf Informationen hat.

* Der Autor Jason Goode ist Regional Director EMEA bei Ping Identity.
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