HPI-Studenten entwickeln Plattform IT-Bahnanwendungen sicher in der Cloud betreiben

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Bachelorstudenten am Hasso-Plattner-Institut (HPI) haben in den vergangenen beiden Semestern gemeinsam mit der DB Systel GmbH an einer Cloud-Infrastruktur für verlässliche Software-Ausführung gearbeitet. Dabei stand vor allem funktionale Sicherheit im Fokus.

HPI-Studenten haben eine Plattform entwickelt, die den sicheren Betrieb von IT-Bahnanwendungen in der Cloud ermöglicht.(Bild:  HPI / Kay Herschelmann)
HPI-Studenten haben eine Plattform entwickelt, die den sicheren Betrieb von IT-Bahnanwendungen in der Cloud ermöglicht.
(Bild: HPI / Kay Herschelmann)

Das sechsköpfige Studententeam des HPI hatte sich zum Ziel gesetzt, den IT-Betrieb in der Cloud prototypisch zu verifizieren, ohne dabei die funktionale Sicherheit zu vernachlässigen. Die Ergebnisse des Projekts wurden nun Anfang Juli im Rahmen des „Bachelorpodiums“ vorgestellt. Dabei handelt es sich um die Abschlussveranstaltung der Praxisprojekte der HPI-Studenten.

Die Leitung des Projekts „Vom Testfeld zum Feldtest“ des Fachgebiets Betriebssysteme und Middleware hatte Prof. Dr. Andreas Polze inne. Als Kooperationspartner leistete die DB Systel GmbH Unterstützung, ihres Zeichens Digitalpartnerin der Deutschen Bahn AG. Im Rahmen des Projekts sollten die Studenten möglichst eigenverantwortlich agieren und innovative Ansätze entwickeln.

Fehler schnell erkennen und korrigieren

Die grundlegende Problemstellung des Projekts bildete die Frage, wie man bewährte menschliche Tätigkeiten rund um einen sicheren Bahnbetrieb durch IT in der Cloud ergänzen kann. Dabei sollte vor allem untersucht werden, wie sich verteilte IT-Systeme verlässlich und funktional sicher betreiben lassen. Im Fokus stand vor allem der Umgang mit den Rechenfehlern einzelner Knoten eines Gesamtsystems, ohne zu diesem Zweck auf spezialisierte Hardware angewiesen zu sein.

Dafür wurde eine Ausführungsplattform auf Basis Cloud-fähiger Technologien entwickelt und gründlich auf Fehler getestet. Rechenfehler und Defekte wurden durch Mehrfachberechnungen auf unterschiedlichen Technologie-Stacks und entsprechendem Ergebnisvergleich automatisch erkannt und teilweise sofort korrigiert. Dieser Ansatz könnte es künftig ermöglichen, Bahn-Software hochverfügbar und fehlertolerant in der Cloud zu betreiben, ohne auf Spezialhardware angewiesen zu sein. Dies würde Aufwand und Kosten sparen, ohne dabei Kompromisse in Sachen Sicherheit eingehen zu müssen.

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