Risk Protection Program Google startet KI-Cyberversicherung in Deutschland

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Mit zwei neuen Versicherungspartnern an seiner Seite bietet Google das Risk Protection Program nun auch in DACH an. Die neuen Partner decken zusätzlich KI- und Quanten-Risiken ab.

Googles neue Versicherungspartner decken auch Risiken ab, die durch KI und Quantencomputer entstehen.(Bild:  Андрей Яланский - stock.adobe.com)
Googles neue Versicherungspartner decken auch Risiken ab, die durch KI und Quantencomputer entstehen.
(Bild: Андрей Яланский - stock.adobe.com)

Wie Google behauptet, würden Versicherungsmakler vor Prämienerhöhungen im zweistelligen Bereich warnen, nachdem kurz zuvor die Preise gesunken waren. Daneben würden die Anbieter von Cyberversicherungen ihre Risikoüberprüfungen verschärfen. Dies liege daran, dass eine Welle von Ransomware-Angriffen für Druck auf die Versicherungsprämien sorge.

Google betont außerdem, dass auch mit einer verschärften Überprüfung der eingesetzten Cybersicherheitsmaßnahmen zu rechnen sei. „Viele CISOs, mit denen wir sprechen, empfinden den Versicherungsprozess als frustrierend, da die gestellten Fragen nicht den tatsächlichen Sicherheitsstatus widerspiegeln – obwohl die Versicherer laufend an Verbesserungen arbeiten. Gleichzeitig herrscht große Unsicherheit, ob Risiken angemessen bepreist werden können, was Marktverwerfungen und Prämienanstiege nach größeren Vorfällen begünstigen kann“, erläutert Monica Shokrai, Head of Business Risk and Insurance bei Google Cloud.

Der richtige Zeitpunkt also für den Hyperscaler, sein Risk Protection Program (RPP) auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) sowie in über 30 weiteren EMEA-Märkten anzubieten. Außerdem deckt das Programm nun auch Risiken hinsichtlich KI und quantenbasierter Angriffe ab.

Was ist das Risk Protection Program von Google?

Das Risk Protection Program steht Google-Cloud-Kunden mit einem Jahresumsatz von über 500 Millionen US-Dollar offen. Bei dem Programm handelt es sich um einen Ansatz, der dabei unterstützen soll, das Risiko in Cloud-Umgebungen zu mindern. Kunden erhalten Zugang zu technischen Sicherheitsmaßnahmen, Compliance-Unterstützung und können eine Cyberversicherung in Anspruch nehmen.

Im Zuge der Erweiterung des RPP kündigt Google außerdem an, mit zwei neuen Versicherungspartnern zusammenzuarbeiten: Chubb und Beazley. Mit den neuen Partnern will der Hyperscaler seinen Kunden maßgeschneiderte und risikoorientierte Policen anbieten.

Versicherungsschutz für generative KI

Highlight der Ankündigung ist jedoch die „Affirmative-AI-Deckung“. Bisher bot Google seinen Cloud-Kunden, die Inhalte nutzen, die von Google-Produkten wie Vertex AI, Gemini oder Duet AI erzeugt wurden, nur eine Schadloshaltung. Dies meint eine vertragliche Zusicherung des Herstellers, die seine Kunden vor rechtlichen Ansprüchen Dritter schützt, sollten die KI-generierten Inhalte oder das zugrundeliegende Trainingsmaterial Urberrechte verletzen. Mit der Affirmative AI Coverage erweitert Google dieses Angebot um einen Versicherungsschutz für generative KI-Workloads. Der neue Partner Chubb deckt sogar potenzielle künftige Risiken durch quantenbasierte Cyberangriffe ab.

„Mit der erweiterten Version unseres Risk Protection Program arbeiten wir eng mit Versicherern zusammen, um den frustrierenden Versicherungsprozess zu ändern“, sagt Shokrai. „Durch die Kombination von Echtzeit-Sicherheitsdaten aus der Cloud mit der Expertise der Versicherungsbranche verbessern wir die Risikotransparenz, ermöglichen intelligenteres Underwriting – und bieten letztlich breiteren und bezahlbareren Schutz für unsere Kunden.“

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