Wer verschenkt schon gerne Zeit und Vorteil durch alte IT?

Geschäftsziele und –IT laufen asynchron – Technik und Denke müssen sich ändern

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Die Umsetzung dauert zu lange

Alle IT-Entscheidungsträger in der EMEA-Region bestätigen jedoch, dass die Performance des Unternehmens beeinträchtigt werden wird, wenn sie ihre IT nicht effektiv modernisieren können. 92 Prozent sind der Meinung, dass daraus mindestens eine negative Auswirkung resultiert. Diese Auswirkungen reichen von geringerer Mitarbeiterproduktivität (40 Prozent) bis hin zu einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Innovationen über alle Abteilungen hinweg (38 Prozent) und höheren Kosten für das Management und die Wartung von Legacy-Systemen (36 Prozent).

Gut funktionierende IT und Wettbewerbserfolg bedingen sich gegenseitig, das zeigt auch die VMware-Studie einmal mehr.
Gut funktionierende IT und Wettbewerbserfolg bedingen sich gegenseitig, das zeigt auch die VMware-Studie einmal mehr.
(Bild: VMware)

Zum Druck auf IT-Entscheidungsträger kommt noch hinzu, dass zwei Drittel (65 Prozent) der Meinung sind, dass zwischen den Geschäftsanforderungen und der Umsetzung durch die IT durchschnittlich fünf Monate liegen. Diese Meinung zieht sich durch die gesamte EMEA-Region.

In Großbritannien erscheint das Ergebnis besonders krass. Hier denken 80 Prozent der IT-Entscheidungsträger, dass dies der Fall ist. Allerdings beträgt die Verzögerung der IT-Bereitstellung in Bezug auf die geschäftlichen Anforderungen in den Niederlanden und den nordischen Ländern sechs Monate und im Nahen Osten sogar sieben Monate.

Jünger und kleiner = schneller

Diese Kluft hat beträchtliche Auswirkungen auf die Performance, Wettbewerbsfähigkeit und Wachstumsaussichten von Unternehmen. IT-Entscheidungsträger glauben insbesondere, dass die fünfmonatige Kluft direkt zu einer geringeren Wahrscheinlichkeit für Innovationen über alle Abteilungen des Unternehmens hinweg (39 Prozent), einer geringeren Mitarbeiterproduktivität (36 Prozent) und dem Verlust von Kunden an agilere Mitbewerber (33 Prozent) führt.

Den Forschungsergebnissen zufolge erkennt jeder zweite IT-Entscheidungsträger (55 Prozent) an, dass kleinere Mitbewerber moderne IT schneller implementieren und deshalb schneller auf Marktveränderungen reagieren können. Dieses Empfinden ist in Großbritannien am größten (71 Prozent der IT-Entscheidungsträger sind dieser Meinung).

Umgekehrt gaben fast drei Viertel (73 Prozent) aller Befragten an, dass sie durch solche kleineren Unternehmen entweder beunruhigt werden oder sich bedroht fühlen. Diese Ansicht teilen in Dänemark sogar 86 Prozent und in Italien 84 Prozent. Außerdem erkennen nicht nur IT-Entscheidungsträger den Wettbewerb, sondern auch ein ähnlicher Prozentsatz an IT-Entscheidungsträgern glaubt, dass sich auch ihre Unternehmensleiter von diesen agileren kleineren Mitbewerbern bedroht fühlen.

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