Kollaborative Datenökonomie Gaia-X-Projekt Tellus erfolgreich abgeschlossen

Von Marvin Djondo-Pacham 1 min Lesedauer

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Das Gaia-X-Entwicklungsprojekt „Tellus“ hat die Implementierungsphase erfolgreich abgeschlossen. Unter Führung des Internetknoten-Betreibers DE-CIX hat das Konsortium eine prototypische Interconnection-Infrastruktur entwickelt. Diese stellt die Netzwerke für sensible, echtzeitkritische Anwendungen in verteilten Cloud-Landschaften virtuell und vollautomatisch bereit.

Das Gaia-X-Projekt „Tellus“ hat unter der Leitung des DE-CIX eine Infrastruktur für die automatische Bereitstellung virtueller Netzwerke entwickelt.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Das Gaia-X-Projekt „Tellus“ hat unter der Leitung des DE-CIX eine Infrastruktur für die automatische Bereitstellung virtueller Netzwerke entwickelt.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Tellus deckt die vollständige Lieferkette an Interconnection-Services ab. Zudem integriert es Dienste unterschiedlicher Provider auf Basis der dezentralen Dateninfrastruktur von Gaia-X. Auf diese Weise liefert Tellus einen wichtigen Baustein für übergreifende Konnektivität.

Prozesse automatisieren dank Super-Node-Architektur

Aktuell müssen Unternehmen alle Komponenten und Services von unterschiedlichen Dienstleistern separat kaufen und manuell kombinieren. Das ist zeit- und kostenintensiv. Tellus automatisiert diese Prozesse und erfüllt spezifische Anforderungen an die Konnektivität. Dafür setzt das Projekt Controller und Service-Registry als zentrale Elemente einer Super-Node-Architektur um.

Der Controller koordiniert die Service-Angebote und Bestellungen. Die Service-Registry speichert und listet alle Dienste, die der Controller durchsuchen und kombinieren kann. Er sucht in der Registry und der zugehörigen Graphdatenbank nach passenden Lösungen. Dann provisioniert der Controller die Interconnection-Infrastruktur und die Netzwerk- und Cloud-Services gemäß den Anforderungen der Applikationen.

Die Proof-of-Concept-Demo (PoC) zeigt, wie Unternehmen virtuelle Netzwerke und Services passend zu industriellen Anwendungen bereitstellen können. Ein Beispiel dafür ist ein digitaler Zwilling von Ionos, der live Fertigungsschritte simuliert, optimiert und überwacht

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