Information Builders über die Einführung eines Business Intelligence Competence-Center Fünf Tipps zur Umsetzung einer erfolgreichen BI-Strategie

Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Florian Karlstetter

Ohne Business Intelligence lässt sich heutzutage kaum ein Unternehmen mehr effizient steuern. Vielen Firmen fehlt fehlt jedoch eine durchdachte Masterplan-Strategie und ein Team, das diese entsprechend umsetzt.

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In Unternehmen jeder Größenordnung gibt es ein Berichtswesen und eine Vielzahl von Reports als rudimentäre Formen von Business Intelligence (BI). Meist hat es mit einer Tabellenkalkulation wie MS Excel angefangen, im Laufe der Zeit gesellen sich dann andere Auswertung- und Visualisierungs-Werkzeuge hinzu – allerdings mangelt es allzu oft an der notwendigen Kompatibilität, um verwertbare Ergebnisse zu erhalten.

Daher sollten Unternehmen eine unternehmensweite BI-Strategie entwickeln und ein zentrales BI-Competence Center einrichten. Information Builders nennt die wichtigsten Aspekte, die es hierbei zu beachten gilt:

Zunächst sollte man eine BI-Strategie festlegen, in der globale, die gesamte Unternehmensentwicklung betreffende Ziele sowie fachliche, organisatorische, architektonische und technologische Ziele fest definiert sind. Aus den Zielen werden dann Einzelmaßnahmen und dauerhafte Aktivitäten abgeleitet.

Langfristige Roadmap

Als nächstes folgt die Aufstellung einer BI-Roadmap. In dieser sollte sichergestellt sein, dass Prozessverantwortliche mindestens für einen Zeitraum von drei Jahren optimal mit den jeweils entscheidungsrelevanten Informationen versorgt werden. Auf der nächsten Stufe geht es um die konkrete Ausrichtung von BI im Unternehmen. In einer BI-Roadmap müssen die einzelnen Schritte zur Umsetzung der BI-Strategie untergliedert nach Ressourcen, Zeit und Kosten enthalten sein.

Teambildung

Als dritten Punkt nennt Information Builders die Bildung eines gemeinsamen Teams, das sowohl aus Mitarbeitern der IT- und Fachabteilung bestehen sollte. Gibt es in der IT-Abteilung ein Team mit umfangreichem BI-Know-how, wird es zur Keimzelle des BI-Competence-Center und anschließend um Mitarbeiter aus den Fachabteilungen ergänzt. Sofern technologische und architektonische Ziele die BI-Strategie prägen, ist diese Vorgehensweise zu favorisieren.

Wenn die IT die diffizilen fachlichen Anforderungen an BI-Anwendungen jedoch nur unzureichend umsetzen kann, muss das BI-Competence-Center aus einer Fachabteilung heraus eingerichtet werden. Dieser Weg ist dann der richtige, wenn die BI-Strategie durch komplexe fachliche Ziele dominiert wird.

Virtuelle Organisationseinheit

Im Mittelstand ist das BI-Competence-Center oft eine virtuelle, abteilungsübergreifende Gruppe, der in der Regel auch ein Mitglied der Geschäftsleitung angehört. Je größer ein Unternehmen, desto eher wird das BI-Competence-Center als eigenständige Organisationseinheit eingerichtet. Wenn wichtige Entscheidungen anstehen, sollte ein Vertreter aus der Vorstands-Etage hinzugeholt werden.

Erfolgsbewertung anhand von Metriken

Bei der Gründung des BI-Competence-Center muss eine Situationsanalyse durchgeführt werden, die den Ist-Zustand beschreibt. Die einzelnen Schritte, die in der BI-Roadmap festgelegt sind, können dann im Rahmen einer kontinuierlichen Soll-Ist-Bewertung überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Das ideale BI-Competence-Center ist Unternehmensstrategie-, Fachbereichs- und IT-getrieben. Hier muss jedes Unternehmen für sich den richtigen Mix finden.

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