Umfrage von Foxit und ESG Einsparungen und Entlassungen stehen an

Von Heidi Schuster

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Es sind harte und unsichere Zeiten und daher wird gespart – auch in Unternehmen. Wo der Gürtel als erstes enger geschnallt wird, zeigt eine Umfrage von Foxit und der Enterprise Strategy Group (ESG). Und wo genau wird nun tatsächlich gespart?

Viele Unternehmen hoffen, dass sie durch Einsparungen bei IT-Ausgaben Entlassungen verhindern können.(Bild:  A.Z. - stock.adobe.com)
Viele Unternehmen hoffen, dass sie durch Einsparungen bei IT-Ausgaben Entlassungen verhindern können.
(Bild: A.Z. - stock.adobe.com)

Die Weltwirtschaft ist gebeutelt und die Folgen sind deutlich spürbar. Angesichts der hohen Zins- und Inflationsraten, die die Kosten für Waren und Dienstleistungen in die Höhe treiben, könnten die Unternehmen gezwungen sein, ihre Pläne für die Anschaffung neuer Soft- oder Hardware zu verwerfen. Foxit und ESG haben 500 leitende Angestellte in Europa und den USA befragt, mit welchen Auswirkungen auf ihr Unternehmen sie rechnen und wie sie derzeit mit Investitionen umgehen. Und es zeigt sich: Sie priorisieren Kostensenkungen, um die Rentabilität zu erhalten und extremere Maßnahmen wie Entlassungen zu vermeiden.

„Die Studie gewährt uns Einblick in die Gedanken der Führungskräfte, und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem die makroökonomische Unsicherheit so groß ist wie seit 15 Jahren nicht mehr“, so Adam DeMattia, Senior Director of Custom Research bei der Enterprise Strategy Group. „Anhand der Daten können wir nicht nur feststellen, wie besorgt die Führungskräfte sind, sondern auch, mit welchen Maßnahmen sie auf die schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen reagieren.“

Besorgte Führungskräfte

Die befragten Führungskräfte prognostizieren eine 61-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass es noch in diesem Jahr zu einer Rezession kommen wird. Außerdem sagen 83 Prozent, dass der Anstieg der Zinssätze zu Kürzungen bei den Ausgaben und Wachstumsplänen in ihrem Unternehmen geführt hat. Die Unternehmen haben eine starke Präferenz für die Kürzung von Technologieausgaben und rechnen aber zusätzlich mit einem Personalabbau.

Genauer gesagt erwarten 38 Prozent, dass sie Mitarbeitende entlassen müssen. Von denjenigen, die mit Entlassungen rechnen, sagten die Führungskräfte im Durchschnitt voraus, dass etwa 40 Prozent ihrer Mitarbeiter betroffen sein könnten.

Einsparungen bei Software

71 Prozent geben in der Umfrage an, dass das Innovationstempo der lange am Markt etablierten Produktivitätssoftware-Anbieter hinter dem anderer konkurrierender Anbieter und Unternehmenstechnologien hinterherhinkt. 70 Prozent sind der Meinung, dass die Platzhirsche unter den Anbietern von Produktivitätssoftware monopolistische Marktbedingungen genießen, und dadurch überhöhte Preise berechnen. 74 Prozent der Befragten glauben, dass die Benutzer für einfach zu bedienende und funktional gleichwertige Produktivitätssoftware-Alternativen empfänglich wären.

„Angesichts hoher Inflationsraten, konjunktureller Abschwächungen und möglicher Entlassungen müssen Unternehmen im heutigen Geschäftsumfeld jeden ausgegebenen Euro genau prüfen und rechtfertigen“, so DeeDee Kato, VP of Corporate Marketing bei Foxit. „Die ESG-Umfrage unterstreicht den dringenden Handlungsbedarf für Unternehmen, die eine Abkehr von überteuerten Technologie-Anbietern erwägen – gerade, wenn diese Anbieter sich weigern, ihre Preise und ihr Innovationstempo an die Bedürfnisse ihrer Kunden anzupassen.“

Und so kommt es, dass die Umfrageteilnehmer bestehende Softwaretechnologie-Lösungen ersetzen wollen, die monopolistische Marktbedingungen genießen und Innovationen nur langsam vorantreiben. Mehr als 70 Prozent geben an, dass kostenoptimierte Produktivitätssoftware das Ergebnis ihres Unternehmens erheblich verbessern und die Leistung steigern könnte.

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