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Die Service-orientierte Architektur und das Service-Management
SOA ermöglicht die Standardisierung von Funktionen, zum Beispiel „Umsatzzahlen für das 1. Quartal abfragen”, „Auftragsbestand um eins erhöhen”, und kompletten Businessprozessen wie etwa „Kundenkonto verwalten”, „Produktionsergebnisse prüfen”, so dass sie unternehmensweit zugänglich sind. Geschäftsdaten, Prozesse und Funktionen können ortsunabhängig genutzt werden.
Im Netzwerkbereich tragen konvergierte Netzwerkstrukturen maßgeblich zu einer Konsolidierung im Rechenzentrum bei. Das Merkmal von konvergenten Netzarchitekturen ist, dass unterschiedliche Vermittlungstechniken wie die Datenpaketvermittlung und die Leitungsvermittlung ebenso zusammengeführt werden, wie die verschiedensten Dienste.
Optisches Merkmal ist eine massiv reduzierte Verkabelung, wobei technisch iSCSI, IP und Fibre Channel gemeinsam als FCoE (Fiber Channel over Ethernet) übertragen werden. Die konvergente Netzwerkarchitektur bildet die Basis für die Next Generation Networks (NGN). Sie arbeiten mit Media-Gateways (MGW), über die vorhandene Sprachnetze und digitale Netze mit dem IP-Netz verbunden werden.
Neue Netze
Neue Netzwerkkomponenten wie Datacenter Switches, Signalling Gateways (SGW) und Media Gateway Controller (MGC) tragen mit höherer Packungsdichte und Leistungsfähigkeit ebenfalls zur Platzeinsparung bei. SOA ist also kein Standard sondern lediglich ein Prinzip zur Standardisierung und Konsolidierung mit dem Ziel, Transparenz der IT-Landschaft und deren Effizienz zu erhöhen.
Neben der Konsolidierung im Netzwerkbereich müssen dazu auch alle Möglichkeiten für die Konsolidierung und Standardisierung im Server- und Applikationsbereich genutzt werden. Virtualisierung und Cloud-Computing sind zwei Trends die das SOA-Prinzip unterstützen.
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