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Die Geschäftsprozess-Analyse
Der erste Schritt zur Einführung neuer Technologien ist die Erfassung, Dokumentation und Optimierung der aktuellen Geschäftsprozesse sowie die Planung ihrer kontinuierlichen Überprüfung und Anpassung. Die Unternehmensstrategie muss heute öfter denn je an neue Anforderungen angepasst werden. Durch den Abgleich mit der Unternehmensstrategie stellt die IT-Strategie sicher, dass die IT einen effizienten Beitrag zum Unternehmenserfolg leisten kann.
Für die Dokumentation der Geschäftsprozesse wird die „Sprache“ Business Process Model and Notation (BPMN) verwendet. Sie stellt eine Auswahl an Symbolen zur Verfügung, mit denen Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe modelliert und dokumentiert werden können.
Auf Basis dieser Dokumentation können Optimierungspotenziale und Zusammenhänge abgeleitet werden. So lassen sich die Auswirkung von Anpassungen und Organisationsänderungen simulieren.
Geeignete Werkzeuge
Für die elektronische Abbildung von operativen Geschäftsprozessen steht eine Auswahl an durchaus geeigneten Systeme zur Verfügung, zum Beispiel „Microsoft Visio“, „Inubit, „Aris, „Oracle Fusion“, „Saperion ECM“ und „Alfresco ECM“.Desweiteren stehen OpenSource-Plattformen zur Auswahl wie die „ctiviti BPM-Suite“, „Apache ODE“ oder „JBoss jBPM“.
Bevor eine Tool-Entscheidung gefällt wird, sollten auch DCIM-Systeme (Datacenter Infrastructure Management System) analysiert werden. Diese Systeme bringen häufig ebenfalls Tools zum Geschäftsprozess- und Workflow-Management mit, wie „BMC Suite“, „Trellis“, „FNT Suite“ und „CA DCIM“.
Unternehmen benötigen ein gewisses Set an Informationen und Tools für das Infrastruktur-, Verfügbarkeits-, Skalierbarkeits-, Security- und Ressourcen-Management. Hier sollte die Entscheidung für ein Tool erst fallen, wenn alle Anforderungen bekannt sind, da in der Konsolidierung und in der Zentralisation der Informationen ein erheblicher Einspareffekt steckt, wenn nicht für jeden Bereich ein separates Managementtool eingeführt wird.
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