Capgemini IT-Trends 2016

Digitalisierung heißt zuerst Big Data

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Im Vergleich zum Vorjahr hat die Cloud-Nutzung mit durchschnittlich 33,6 Prozent (Vorjahr 28,6 Prozent) gemessen an der Gesamtleistung noch keinen Quantensprung hingelegt. Immerhin betreiben 63 Prozent der Unternehmen eigene Clouds und 47 Prozent nutzen Services von Anbietern. Während sich Cloud-Services bei Finanzdienstleistern, in der Industrie und in der Automobilbranche etabliert haben, nutzt sie der Handel kaum. Ein Ergebnis, das angesichts der steigenden Datenmengen und der anstehenden Digitalisierung überrascht. Wichtigstes Entscheidungskriterium für den Aufbau einer eigenen Cloud ist nach wie vor das Thema Sicherheit, womit auch der Schutz vor dem Zugriff ausländischer Behörden gemeint ist. Hinzu kommt noch die geforderte Einhaltung rechtlicher Vorgaben.

Sicherheit muss sein

Die ersten Plätze auf der Liste der Top-Technologien des Jahres belegen Applikations-Portfolio-Rationalisierung, Privacy by Design, Sicherheit rund um Bring-Your-Own-Everything (BYOx), Security Automation und Cloud-Security. Obwohl vier der fünf Top-Themen mit Sicherheit zu tun haben, ist die Bedeutung der IT-Sicherheit insgesamt gefallen. Der extrem hohe Wert des vergangenen Jahres wurde nicht wieder erreicht, was sowohl mit der subjektiven Wahrnehmung der Bedrohungslage zusammenhängt als auch mit dem zunehmenden Reifegrad der Sicherheitslösungen. Die Flops des Jahres sind Mobile Payment, mobile Services für Fahrzeuge, Wearables, Robotic Process Automation und Gamification.

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Die Angaben wurden im Rahmen der jährlichen IT-Trends-Studie im September und Oktober 2015 von Capgemini erhoben. Insgesamt nahmen 153 IT-Verantwortliche von Großunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz teil, darunter 11 Firmen aus dem DAX-30.

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