Virtualisierung für jedes Szenario und jede Anforderung

Die Flexcast-Technologie von Citrix: Virtualisierung des Desktops und der Anwendung

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Gehostete Virtual Machine (VM)-basierte Desktops

Gehostete VM-basierte Desktops kennt man auch unter den Namen Virtual DesktopInfrastructure (VDI) oder Hosted Virtual Desktop (HVD). Bei diesem Ansatz werden Betriebssystem und Applikationen durch eine Virtualisierungsschicht von der Hardware entkoppelt, wie man dies auch von der Servervirtualisierung her kennt. Der vollständige Desktop läuft hier als Virtual Machine im Rechenzentrum.

Mehrere VMs teilen sich dabei einen physischen Server – möglich sind heute High-End-Server mit 50 bis 75 VMs. Der Anwender greift von einem PC oder – für optimierte Verwaltung und niedrigere Kosten – TC darauf zu. Für den performanten Zugriff kommt bei Flexcast die HDX-Technologie zum Einsatz.

Der Anwender findet mit gehosteten VM-basierten Desktops seine vertraute Windows-Umgebung vor, die er – falls der Administrator dies erlaubt – auch nach seinen Wünschen verändern kann (dies wird „Persistenzmodus“ genannt).

Gehostete VM-basierte Desktops eignen sich für Umgebungen, in denen die IT-Organisation einem Anwender seinen „persönlichen“ PC bereitstellen will oder muss – damit ist der Ansatz besonders für die so genannten Knowledge Worker geeignet. Ein derzeit wichtiger Einsatzfall ist aber auch die Migration von Windows XP oder Vista auf Windows 7: Will ein Unternehmen auf Windows 7 migrieren, aber deshalb nicht gleich sämtliche PCs austauschen, kann man die Windows 7-Desktops als VMs im Rechenzentrum betreiben. Ein Vorteil: die Anwender können ältere Endgeräte weiterbenutzen. Bei sehr ressourcen- oder grafikintensiven Anwendungen passt dieses Modell allerdings nicht. Außerdem erfordert es wegen der Begrenzung auf 50 bis 75 Anwender pro Server mehr Hardware-Investitionen als gehostete Shared Desktops.

Gehostete Blade PCs

Während sich bei gehosteten VM-basierten PCs mehrere Anwender die CPU und den RAM eines Hosts teilen, stellt der Ansatz der gehosteten Blade PCs eine 1:1-Beziehung zwischen Anwendern und Hardware im Rechenzentrum her. Hohe Skalierbarkeit hat hier also nicht oberste Priorität. Vielmehr geht es darum, Power-Usern den Fernzugriff auf eine performante Maschine zu geben, ohne dass sie mit ressourcenhungrigen Operationen die Arbeit anderer Benutzer beeinträchtigen. Umgesetzt wird dies meist in Form individuell zugewiesener Blades (Einschubkarten) von Blade-Server-Systemen; es könnten aber ebenso gut einfache Rack-Server oder Standard PCs sein.

Ein klassischer Einsatzfall wäre der eines Ingenieurs, der Zugang zu CAD/ CAM-Software und -Daten erhalten soll, die das Unternehmen nicht aus dem Haus – sprich: aus dem Rechenzentrum – geben will. Er greift über das LAN oder WAN auf die CAD/CAM-Software zu, während die Verarbeitung auf dem Blade im sicheren Rechenzentrum stattfindet.

weiter mit „Gestreamte Desktops (Provisioning)“

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