Studie von Infosys und MIT Technology Review KI-Implementierung treibt Cloud-Investitionen an

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Einer aktuellen Studie von Infosys und MIT Technology Review zufolge, verfügen rund sieben Prozent der globalen Unternehmen über ausgefeilte Cloud-Strategien – aber weniger als zehn Prozent über eine vollständige KI-Integration. Der zunehmende „AI-First“-Wandel treibt die Cloud-Investitionen voran.

Eine aktuelle Studie von Infosys und MIT Technology Review zeigt, dass der Trend zu KI-getriebenen Unternehmen auch die Cloud-Investitionen antreibt.(Bild:  Tung Nguyen /  Pixabay)
Eine aktuelle Studie von Infosys und MIT Technology Review zeigt, dass der Trend zu KI-getriebenen Unternehmen auch die Cloud-Investitionen antreibt.
(Bild: Tung Nguyen / Pixabay)

Für die Studie „Reimagining Cloud Strategy for AI-first Enterprises“ wurden branchenübergreifend 500 Unternehmen weltweit mit einem Umsatz von mindestens 500 Millionen US-Dollar befragt. Im Fokus der Studie stand das Verständnis der Cloud- und Datenbereitschaft von Unternehmen, die KI-Initiativen planen und implementieren.

Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten Unternehmen noch mit KI experimentieren und ihre Infrastruktur in Richtung Cloud entwickeln. In diesem Bereich sind nachhaltige Investitionen nötig, um das KI-Potenzial auszuschöpfen und „AI-First“-Unternehmen zu ermöglichen. Rund zwei Drittel (67 %) der Befragten attestieren sich eine „entwickelte“ oder „fortgeschrittene“ Cloud-Infrastruktur. Das restliche Drittel bezeichnet seine Cloud-Landschaft als „wachsend“ oder „im Entstehen“.

KI bleibt interessant, aber wenig integriert

Knapp die Hälfte der Führungskräfte (48 %) gab an, dass ihr Unternehmen mit KI experimentiert. Nur acht Prozent haben KI umfassend in ihre Geschäftsabläufe integriert. Cloud-Dienste werden vor allem für die Datenintegration in KI-Szenarien (50 %) oder die Bereitstellung von Rechenkapazitäten genutzt (30 %). Nur 13 Prozent der Unternehmen verfügen über eine detaillierte Roadmap, wie Cloud-Investitionen die KI-Einführung über Daten, Leistung und Skalierbarkeit hinaus vorantreiben sollen.

Als wesentliche Hürden auf dem Weg zu cloudbasierten KI-Systemen werden vor allem Komplexität, Sicherheit und Datenprobleme genannt. 45 Prozent der Studienteilnehmer äußerten Bedenken hinsichtlich Datensicherheit, ethischer Datennutzung, Datenschutz und allgemeiner Sicherheit. Insgesamt geht die Studie von steigenden Ausgaben für Cloud-Systeme aus. 71 Prozent der Führungskräfte erwarten, dass die Investitionen in Cloud-Infrastrukturen für KI in den kommenden beiden Jahren um mindestens 25 Prozent steigen. 27 Prozent erwarten sogar ein Plus von 50 bis 100 Prozent.

„Wir stehen am Anfang der Neukonzeption von Unternehmen mit KI. Auf dem Weg zu einer Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI sind Cloud und Daten der Katalysator für eine skalierbare KI“, erklärt Mohammed Rafee Tarafdar, Chief Technology Officer von Infosys. Allerdings hätten nur 13 Prozent der Führungskräfte eine detaillierte Roadmap, wie Cloud-Investitionen bei der Einführung von KI über Daten und Rechenleistung hinaus unterstützen können. „Unternehmen sind in der Lage, diesen Wandel zu bewältigen, indem sie die Cloud nutzen und verantwortungsvolle KI-Praktiken einsetzen – so lässt sich außerdem nachhaltiges Wachstum erreichen“, meint Tarafdar.

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