„Securing the Cloud“-Report von Suse Generative KI wird zur Bedrohung für die Cloud-Sicherheit

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Bei der Einführung von Cloud- und Edge-Technologien gilt es viele Hindernisse zu überwinden. Dazu zählen auch erhebliche Herausforderungen in den Bereichen Sicherheit und Datenschutz. Wie Unternehmen damit umgehen, hat Suse in der diesjährigen Ausgabe des „Securing the Cloud“-Trendreports untersucht.

Noch immer wird die Einführung von Cloud- und Edge-Technologien von Sicherheitsfragen und Datenschutzbedenken ausgebremst; jetzt kommen auch noch Bedenken hinsichtlich des Einsatzes generativer KI hinzu. (Bild:  Suresh Anchan /  Pixabay)
Noch immer wird die Einführung von Cloud- und Edge-Technologien von Sicherheitsfragen und Datenschutzbedenken ausgebremst; jetzt kommen auch noch Bedenken hinsichtlich des Einsatzes generativer KI hinzu.
(Bild: Suresh Anchan / Pixabay)

Der Bericht „Securing the Cloud“ beleuchtet auch die Auswirkungen von generativer KI (GenAI) auf die Cloud-Sicherheit sowie unterschiedliche Ansätze in Bezug auf Cloud-Native-Technologien. Für die Studie wurden 820 IT-Entscheider aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den Niederlanden befragt.

Die Ergebnisse des Berichts zeigen, dass die Einführung von Cloud- und Edge-Technologien weiterhin von Sicherheitsfragen und Datenschutzbedenken ausgebremst wird – insbesondere im Hinblick auf immer fortschrittlichere generative KI. Laut Suse ist besonders auffällig, wie schnell sich GenAI im Vergleich zum Vorjahr als Bedrohungsfaktor entwickelt hat.

GenAI bereitet IT-Stakeholdern Kopfzerbrechen

Wenn es um GenAI geht, bereiten vor allem KI-basierte Cyberattacken (65 %) sowie Datenschutz und Datensicherheit (65 %) den Entscheidern Sorgen. Nur 4 Prozent gehen davon aus, dass keinerlei Risiken mit generativer KI verbunden sind. Softwareentwickler (78 %) haben vor allem hinsichtlich Datenschutz und -sicherheit Bedenken, während Network Engineers (84 %) eher KI-basierte Cyberangriffe fürchten.

Im Schnitt verzeichneten die IT-Entscheider 2,3 Sicherheitsvorfälle im Zusammenhang mit ihrer Cloud. Insgesamt gingen die Vorfälle von 88 Prozent im Vorjahr auf 70 Prozent zurück. Allerdings waren auch 70 Prozent der Befragten von mehreren Vorfällen gleichzeitig betroffen, was den Bedarf an robusten Sicherheitsmaßnahmen unterstreicht.

62 Prozent der Entscheider gaben an, im vergangenen Jahr mindestens einen Sicherheitsvorfall im Edge-Bereich verzeichnet zu haben. Am stärksten waren Deutschland (66 %), die USA (65 %) und die Niederlande (64 %) betroffen. Beim Thema Edge-Sicherheit wurden vor allem die Gewährleistung des Datenschutzes und die Einhaltung von Vorschriften (37 %) als größte Herausforderung bei der Verwaltung und Sicherung von Daten genannt.

Ransomware wird als bedrohlicher wahrgenommen

Der Report zeigt auch, dass Ransomware immer bedrohlicher wird. 38 Prozent der Befragten nannten derartige Attacken als ihre primäre Sicherheitssorge. Diese Bedenken sind je nach Markt unterschiedlich stark ausgeprägt: Während in Großbritannien und den USA je 43 Prozent der Entscheider bezüglich Ransomware Bedenken haben, sind es in Frankreich nur 29 Prozent. Mit jeweils 24 Prozent folgten die Themen Datendiebstahl und Cryptomining in Clustern, Attacken auf laufende Dienste über unbekannte Schwachstellen, Sichtbarkeit und Zugriffsmöglichkeiten auf sensible Daten über die Cloud sowie das Monitoring und die Alarmierung über das Verhalten verdächtiger Aktivitäten.

Interne Software-Audits werden zunehmend als das Mittel der Wahl gesehen, um Risiken in der Software-Lieferkette zu minimieren. So glauben 25 Prozent der IT-Entscheider, dass staatlich anerkannte Sicherheitszertifizierungen für die Software Supply Chain in den kommenden zwölf Monaten an Priorität gewinnen werden.

Unter den aktuell genutzten Cloud-Sicherheitslösungen erfreut sich die Container-Firewall nach wie vor größter Beliebtheit (41 %), gefolgt von DoS- und DDoS-Schutz (38 %) und Sicherheitsautomatisierung (36 %).

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