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3. Fachabteilungen und Management aktiv einbinden
Selbst wenn IT die Federführung im SOA-Projekt übernommen hat, muss sichergestellt werden, dass sowohl die Fachabteilungen als auch das Management aktiv involviert sind. Während des gesamten Projektes sollten alle beteiligten Gruppen und Abteilungen über den Fortschritt der Teilschritte permanent informiert werden. Denn die Stakeholder benötigen ein solides Wissen über die geschäftlichen und operativen Implikationen, um ihre Erwartungen entsprechend ausrichten zu können. Es ist dabei besonders wichtig, die SOA-Initiative an den geschäftlichen Zielen und Prozessen auszurichten.
4. Sicherheit beachten
Mit SOA lassen sich Geschäftsprozesse besser abbilden. Dabei müssen aber Sicherheitsaspekte besonders beachtet werden, insbesondere bei kritischen Geschäftsprozessen ist hier ein besonderes Augenmerk auf das Thema Sicherheit zu richten. Fragen der Zugangsberechtigung und Authentizität sind ebenso dringend zu klären, um Datendiebstahl beziehungsweise Datenmissbrauch entgegenzuwirken. Wenn sich Geschäftsprozesse über das eigene Unternehmen hinaus erstrecken, erhöhen dies die Sicherheitsanforderungen zusätzlich.
5. Schulung der IT-Mitarbeiter beachten
Das Training der Mitarbeiter ist einer der Schlüsselfaktoren zu einem erfolgreichen SOA-Projekt. Dabei ist es nicht nur wichtig, dass die IT-Abteilung über das notwendige technologische Wissen verfügt, sondern besondere Aufmerksamkeit muss auch der Entwicklung von Soft Skills gewidmet werden. Dazu gehören gutes Projektmanagement genauso wie die Fähigkeit, mit den Fachabteilungen zu kommunizieren und zu interagieren. Schließlich hat die größte Herausforderung bei einer SOA-Einführung am wenigsten mit Technologie zu tun. Vielmehr geht es darum, dass die organisatorischen Veränderungen, die mit der Einführung einer serviceorientierten Arbeitsumgebung einhergehen, unterstützt und angetrieben werden.
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