Professionelle Entwicklung von Business Apps

Zusammenspiel von Unternehmens-IT und App ist entscheidend

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Design entscheidet über Benutzerfreundlichkeit

Ein cleveres User Interface (UI) sorgt für die Usability und damit auch für eine positive User Experience. In der Gestaltung des UI liegt der eigentliche Knackpunkt der Entwicklung. Nur ein übersichtliches, intuitiv verständliches Business UI gewährleistet die Akzeptanz beim Endnutzer und bringt die gewünschte Effizienz. Eine gute App bricht einen komplexen Vorgang auf seine eigentliche Essenz herunter. Sie bietet zum jeweiligen Prozessfortschritt nur die Informationen, die der Anwender gerade benötigt. Hier gilt das Motto: Weniger ist mehr!

Ein gutes Beispiel dafür ist der von H&D entwickelte „Mobile Incident Manager“ (MIM) für den Vor-Ort-Einsatz der Ticketbearbeitung auf mobilen Endgeräten. MIM ist mit verschiedenen Ticket Management Tools wie dem Microsoft System Center Service Manager für das IT-Störungsmanagement kompatibel. In der Desktop-Variante enthalten diese in der Regel für jedes Ticket zahlreiche Gestaltungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten. MIM hingegen bietet zur Bearbeitung eines Tickets maximal lediglich zwei oder drei Optionen. Zu wissen, welche konkreten Rechte oder Informationen der „Supporter“ zu einem bestimmten Zeitpunkt braucht und welche nicht, ist entscheidend. Hier arbeiten Unternehmen und App-Entwickler so eng wie möglich zusammen.

Sind im Betrieb gleichzeitig Endgeräte mit verschiedenen Betriebssystemen im Einsatz, sollten Entwickler die unterschiedlichen Nutzerführungen und Bedienweisen der Endgeräte immer berücksichtigen. Beim Design der UI spielt die Plattform eine wesentliche Rolle: Eine App ist genau dann gut, wenn sie aussieht und sich verhält, wie die ihr zugrunde liegende System-Applikation. Sie nutzt die gleiche Designsprache, aber auch das „Look and Feel“.

Austausch während der Entwicklung führt schneller zum Ziel

Teamplayer kommen schneller zum Ziel. In dieser Phase tauschen sich im Idealfall Auftraggeber und Dienstleister kontinuierlich aus und geben konstruktives Feedback. Dafür eignet sich am besten ein agiler Entwicklungsprozess im Zusammenspiel mit regelmäßigen Kundenpräsentationen und im Vorfeld festgelegten Meilensteinen. So sind noch während der Entwicklung entstehende Änderungswünsche leichter und schneller umzusetzen, als bei einem komplett fertigen Produkt. Ergänzend ist es empfehlenswert, auch Mitarbeiter aus der IT-Abteilung des Unternehmens in den Prozess einzubinden. Die enge Zusammenarbeit in einem solchen agilen Vorgehensmodell sorgt für Zeitersparnis und kann die Budget-Kontrolle erleichtern.

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