Lünendonk-Studie „Cloud, Data & Software“ Wie spielen Softwareentwicklung und IT-Operations zusammen?

Von Alexander Siegert

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150 befragte IT- und Business-Führungskräfte im deutschsprachigen Raum liefern Einblicke, wie es um die Digitale Transformationen in ihren Unternehmen bestellt ist. Der Wunsch nach effizienten Digitalisierungsprozessen ist groß, gerät jedoch gern ins Stocken.

Digitalisierungsprozesse stellen Unternehmen ständig vor neue Herausforderungen(Bild:  photon_photo - stock.adobe.com)
Digitalisierungsprozesse stellen Unternehmen ständig vor neue Herausforderungen
(Bild: photon_photo - stock.adobe.com)

Lünendonk hat im Rahmen einer Studie 150 IT- und Business-Führungskräfte großer Unternehmen im deutschsprachigen Raum zur Digitalen Transformation befragt. Die Studie liefert Erkenntnisse zum Stand von Digitalisierungsprozessen und deren Auswirkungen auf die Organisation von Unternehmen. Zwar wünschen sich 83 Prozent der befragten IT- und Business-Manager eine stärkere Digitalisierung eigener Geschäftsprozesse, doch sind die Zuständigkeiten weiterhin auf einzelne Bereiche verteilt.

Bei der Entwicklung von Digitalisierungsstrategien sehen sich Unternehmen aufgrund des hohen Tempos der Digitalisierung ständig vor neue Herausforderungen gestellt. Nach der Untersuchung durch Lünendonk kristallisiert sich demnach die Kundenzentrierung als Treiber für die Neuaufstellung in der Softwareentwicklung von Firmen heraus. Während 45 Prozent der B2C-Unternehmen mit kundenzentrierten Softwareinnovationen auf den Transformationsdruck reagieren, sind es im B2B-Bereich hingegen nur 27 Prozent. Im Kampf gegen den Fachkräftemangel setzen 76 Prozent der befragten Unternehmen auf nutzerorientierte Software, um attraktiv für neue Mitarbeiter zu sein und das Employer Branding zu stärken. Auch Sustainable-by Design-Ansätze gewinnen aufgrund des erhöhten Ressourcenverbrauchs beim Software Development an Bedeutung und werden bereits von der Mehrheit der Unternehmen verfolgt.

Feedback optimiert User-Experience

In Bezug auf Kundenzentrierung setzen 72 Prozent der Unternehmen auf Cloud-native Softwareentwicklung. Time-to-Market-Zyklen können so verkürzt und es kann auf neue Kundenanforderungen reagiert werden. Laut Mario Zillmann, Studienautor und Partner bei Lünendonk & Hossenfelder, gehöre das regelmäßige Einholen und Auswerten von Kunden-Feedback zu einer systematischen und wirksamen Kundenstrategie, um nicht zu digitalen Nachzüglern zu werden. Dennoch gaben nur 61 Prozent der Unternehmen an, User-Feedback tatsächlich in die Produktentwicklungsprozesse einzubeziehen.

BizDevOps-Teams übernehmen

„Mittlerweile treibt das Business die IT zu Innovationen und der Einführung neuer Technologien, da immer mehr Produkte und Services zu einem großen Teil auf digitalen Technologien und der Analyse von Daten basieren“, so Zillmann. Digitale Produkte mit hoher Kundenfokussierung machen Veränderungen in der Unternehmensorganisation nötig. Laut Studie lösen 76 Prozent der befragten Unternehmen ihre bisher getrennten Organisationsstrukturen auf und geben die Verantwortung an BizDevOps-Teams ab. Mit wachsenden Anforderungen an IT-Security werden von der Hälfte der Unternehmen bereits Dienstleister in Form von Managed Services in DevOps-Teams integriert. Die Teams bestehen zu großen Teilen noch aus Entwicklern und IT-Operations. In Zukunft sollen weitere Funktionen wie Governance & Risk und IT-Security bei der weiteren Entwicklung von Digitalstrategien miteinbezogen werden.

Lünendonk-Studie

Die gesamten Ergebnisse der Studie, die in Zusammenarbeit mit den Digital- und IT-Beratungen Randstad Digital, msg systems, MT GmbH, Senacor und Telekom MMS erstellt wurde, stehen kostenlos zum Download bereit.

Zur kompletten Studie

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