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Eine der Möglichkeiten besteht darin, Cloud-Integrations-Plattformen einzusetzen, die manchmal auch als Integration Broker oder B2B EDI bezeichnet werden. Diese Third-Party-Services ermöglichen einen Zugriff auf ein breites Spektrum von Enterprise-Cloud-Services und einen nahtlosen Datenaustausch zwischen diesen. Allerdings bieten sie nur eine Lösung für das Problem der verstreuten Daten, nicht aber für heterogene Entwicklungssysteme. Der vielversprechendste Ansatz hingegen besteht darin, das Problem heterogener Entwicklungssysteme mit einer aPaaS (Application Development Platform-as-a-Service) Umgebung anzugehen.
Sie sollte über folgende Funktionalitäten verfügen:
- Den Zugang zu Daten aus jedem Cloud-Service mit standardisierten Schnittstellen wie REST APIs;
- Eine schnelle, modellgesteuerte Anwendungsentwicklung mit Hilfe eines Drag-and-Drop-Interfaces, das eine standardisierte Sprache wie JavaScript verwendet – falls doch Programmcode zu schreiben ist;
- Den Einsatz in jeder Cloud, um die unterschiedlichen Anforderungen von Unternehmen bezüglich Datenschutz und regulatorischer Compliance erfüllen zu können.
Unternehmen benötigen eine cloud-basierte Entwicklungsumgebung, wie sie beispielsweise Progress anbietet, mit der sie anhand einer grafischen Benutzeroberfläche mittels Drag & Drop schnell und unkompliziert neue Apps erstellen können. Mit einer solchen Entwicklungsumgebung sind Unternehmen in der Lage, mehrere proprietäre Tools durch ein einheitliches integriertes, webbasiertes und Mobile-App-Tool zu ersetzen, das über umfangreiche Data-Connectivity-Funktionen verfügt.

* Olf Jännsch ist Regional Vice President South, Central and Eastern Europe bei Progress Software.
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