LeanIX „Cost Optimization Survey 2023“ Vermeidbare Ausgaben belasten IT-Budgets

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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LeanIX hat seine „Cost Optimization Survey 2023“ veröffentlicht. Die Umfrage zeigt unter anderem, dass etwa drei Viertel aller Unternehmen jährlich mindestens 10 bis 20 Prozent ihres IT-Budgets in vermeidbare Ausgaben stecken. IT-Optimierung ist dennoch häufig Mangelware.

Mangelnde IT-Optimierung belastet die entsprechenden Budgets, wie eine aktuelle Umfrage von LeanIX zeigt.(Bild:  Tumisu /  Pixabay)
Mangelnde IT-Optimierung belastet die entsprechenden Budgets, wie eine aktuelle Umfrage von LeanIX zeigt.
(Bild: Tumisu / Pixabay)

Für die Studie befragte LeanIX Ende vergangenen Jahres über 150 seiner internationalen Kunden aus verschiedenen Branchen. 70 Prozent davon sind in Europa tätig, überwiegend als Enterprise-Architekten (68 %). 40 Prozent arbeiten in Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern.

Zu den wesentlichen Erkenntnissen zählt, dass Unternehmen jedes Jahr bis zu einem Fünftel ihres IT-Budgets durch vermeidbare Ausgaben verlieren. Rund ein Viertel der Befragten räumt sogar ein, dass dieser Anteil in ihrem Unternehmen noch höher liegt. Als Kostentreiber gelten dabei vor allem technische Schulden und redundante Applikationen. Zwar plant die Mehrheit die Einführung von Methoden zur Optimierung ihrer IT-Landschaft – 40 Prozent aber dennoch aktuell keines der gängigen Verfahren implementiert. Möglichkeiten zur Applikationsrationalisierung werden dabei besonders selten genutzt.

Weitere Erkenntnisse der Studie

Ihre eigene Geschäftsentwicklung bewerten die meisten Unternehmen positiv (41 %) oder neutral (38 %). IT-Budgets bleiben überwiegend stabil oder werden sogar erhöht. Allerdings gaben drei Viertel der Teilnehmer an, dass sich die steigende Inflation auf ihre Branche und Kunden auswirkt.

Unnötige Aufwendungen sind in vielen Unternehmen eine Belastung für die IT-Budgets.(Bild:  LeanIX)
Unnötige Aufwendungen sind in vielen Unternehmen eine Belastung für die IT-Budgets.
(Bild: LeanIX)

Auf dem Weg zu einer optimierten IT-Landschaft sehen sich die Unternehmen mit zahlreichen Hürden konfrontiert. Genannt wurden vor allem die fehlende Übersicht über die Umgebung und technische Abhängigkeiten (59 %), fehlende Informationen über den Geschäftskontext technologischer Entscheidungen (53 %) sowie übereilte Entscheidungen unter Zeitdruck (50 %). Weitere Hürde sind fehlende Transparenz über technische Schulden und End-of-Life-Technologie (49 %), fehlende Governance (48 %) sowie eine unvollständige Übersicht über relevante Kosten (47 %).

Optimierung schafft Spielräume

Die Studie zeigt, dass in komplexen IT-Landschaften ungenutztes, verschwendetes Geld versteckt ist. Dies reicht von veralteten oder redundanten Applikationen bis hin zu Legacy-Systemen mit all ihren Verknüpfungen und Abhängigkeiten. „Es ist angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheit für Organisationen entscheidend, Einblick in jeden Aspekt ihrer Technologie-Infrastruktur zu haben, um unnötige Ausgaben zu eliminieren und diese Ressourcen für bessere Geschäftsergebnisse einzusetzen“, meint LeanIX-CEO André Christ.

Durch Maßnahmen zur IT-Optimierung können Unternehmen nicht nur ihren Profit erhöhen, sondern auch für höhere Effizienz, reduzierte technologische Risiken und zusätzliches Budget für Innovationen und Wachstum sorgen. Zudem wird die Kollaboration innerhalb des Unternehmens gestärkt. Ein enger Austausch zwischen IT und Business ermögliche laut LeanIX die Verknüpfung von Daten über die IT-Landschaft mit Business Capabilities. Dies verbessere nicht nur technologische Entscheidungen, sondern sei auch Voraussetzung, um mit der IT echten Geschäftswert zu realisieren.

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