Was war, was wird

Verizon blickt auf Vergangenheit und Zukunft

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Der Druck auf die Umsatzerlöse hält an, was aber kein Unternehmen davon abhält, in IT zu investieren. Man wird von den Anbietern Lösungen fordern, die Ergebnisse bringen: höhere Umsätze oder niedrigere Kosten. Die Geschäftsergebnisse werden zur entscheidenden Performance-Kennzahl der IT-Anbieter werden. Ihr Erfolg wird eng mit den Kundenumsätzen verknüpft sein und nicht nur mit der technologischen Performance, wie sie traditionell in den SLAs festgeschrieben ist. Dies wird Programme hervorbringen, die Prozesse optimieren und effizienter gestalten und bei denen Automation und das Internet der Dinge integraler Bestandteil sind. Die Unternehmen werden die grundsätzliche Akzeptanz des IoT weiter vorantreiben. Sie werden intelligente Endgeräte und Sensoren in den Mittelpunkt stellen, die just-in-time Erkenntnisse zur Optimierung geschäftlicher Abläufe (Einsparungen) und des Kundenservices (höhere Umsätze) zur Verfügung stellen.

Herausforderungen einer vernetzten Welt

Der Trend geht weiter zu einer „Connected World”, gestützt von künstlicher Intelligenz und virtueller Realität. Unternehmen erkennen mehr und mehr den Wert hinter dem Grundnutzen ihrer Produkte; die Zahl „vernetzter Dinge“ wird dementsprechend kontinuierlich zunehmen – im Automobilbereich, im produzierenden Gewerbe und bei Konsumgütern. Darüber hinaus werden in der vernetzten Welt Maschinen nicht nur miteinander, sondern auch mit Menschen kommunizieren. Entwickler werden folglich nach neuen Lösungen für ein innovatives, hochvernetztes Kundenerlebnis suchen und Menschen mithilfe erweiterter Realität mit ihrer Umgebung verbinden. Technologische Fortschritte im Bereich künstliche Intelligenz werden das effiziente Verarbeiten jener Unmenge an Daten ermöglichen, die die vernetzte Welt hervorbringt.

Keine Panik, bitte

Ernsthafte Gespräche zu digitalem Datenschutz und Regulierung werden ebenfalls weiter im Trend liegen. Jetzt, wo die „Bösen“ sich in Sachen Cyberspace immer besser auskennen, wird es noch mehr darauf ankommen, dass Unternehmen wirkungsvolle Strategien finden, um Wachstum gegen Regulierung abzuwägen. Die Sicherheit der Informationen, Kundendaten und kritischen Assets, sowohl physischen als auch intellektuellen, steht an erster Stelle. Behörden haben verstanden, dass die Regeln der alten Welt für einen effektiven Schutz nicht taugen, ja sogar wirtschaftliches Wachstum behindern können. Als Folge werden sie einen weniger aufwändigen regulatorischen Ansatz wählen. Die Ausrichtung der Unternehmenssicherheit an der Benutzeridentität wird die Managementstrategien in diesem Bereich vereinfachen. Die Chief Security Officers werden sich darauf konzentrieren können, die Grundlagenarbeit zu machen. Der gesunde Menschenverstand übernimmt.

Dennoch oder trotzdem wird es mehr hochkarätige Sicherheitsverletzungen geben, ist Verizon überzeugt. Unabhängig davon, wo 2016 der Sicherheitsschwerpunkt liegt, Tatsache ist: Die interne IT-Sicherheit zieht in den meisten Unternehmen den Kürzeren. Gewinner sind 2016 diejenigen, die in Sachen Sicherheit flexible, reaktionsschnelle, analyse-getriebene Ansätze entwickeln, mit denen sich rasch Lücken und Schwachstellen aufdecken, Vorfälle erkennen und beheben lassen. Dies ist zwar kein narrensicherer Plan, aber mit ihm haben Unternehmen die besten Aussichten auf Erfolg.

So geht’s also weiter

„Wir glauben, dass Kundeneinblicke und flexibles Denken 2016 den Erfolg von Unternehmen bestimmen werden", sagte Chris Formant, President von Verizon Enterprise Solutions. „Das bedeutet: Die Unternehmen müssen ihre bestehenden betrieblichen Abläufe auf den Kopf stellen. Der geschäftliche Erfolg wird im digitalen Zeitalter davon abhängen, wie gut Firmen und Behörden die Anforderungen der Endanwender verstehen und ihre Abläufe entsprechend anpassen. Es geht vor allem darum, Technologie mit Integrität einzusetzen, um schneller Entscheidungen zu treffen und schneller und zielgerichteter zu werden.“

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