Toms Wochentipp: Bidirektionale Übersetzungsfunktion in Teams Übersetzung mit KI und Sprachsimulierung in Microsoft Teams

Von Thomas Joos 2 min Lesedauer

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Microsoft Teams erhält eine Funktion, mit der sich Texte in beide Richtungen übersetzen lassen. Das Umstellen dazu erfolgt einfach über Mausklick. Echtzeitübersetzungen sind schon länger möglich, aber jetzt einfacher über einen Mausklick.

Microsoft plant in Zukunft mehr KI-Funktionen in die Übersetzung mit Teams zu integrieren.(Bild:  Microsoft)
Microsoft plant in Zukunft mehr KI-Funktionen in die Übersetzung mit Teams zu integrieren.
(Bild: Microsoft)

Im internationalen Umfeld ist die Übersetzungsfunktion von Teams sehr wertvoll. Die Videokonferenzplattform erhält jetzt auch die Möglichkeit die Richtung der Übersetzung mit wenigen Klicks zu ändern. Die verwendeten Sprachen werden dazu im Fenster angezeigt, die aktive ist hervorgehoben. Durch einen Klick auf die andere Sprache, schaltet der Übersetzer die Richtung um.

Noch nicht alle Abonnenten kommen in den Genuss der Funktion. Microsoft hat diese zunächst für Teams-Insider freigeschaltet, will die Funktion aber so schnell wie möglich weiter freigeben.

Bidirektionale Übersetzung und KI-gestützte Sprachsimulation

Darüber hinaus nutzt die Übersetzungsfunktion von Teams ab jetzt künstliche Intelligenz (KI), um nicht nur die Sprache zu übersetzen, sondern auch die Stimme des Sprechers in der Zielsprache zu simulieren. Die Echtzeit-Übersetzungsfunktion in Microsoft Teams ermöglicht es Teammitgliedern, das Gesagte eines Sprechers simultan in eine andere Sprache zu übersetzen, ohne den Redefluss zu unterbrechen.

Mit der neuen bidirektionalen Übersetzungsoption können Teams-Nutzer zwischen zwei Sprachen wechseln. Darüber hinaus unterstützt Teams mehrsprachige Transkriptionen und kann Sitzungsprotokolle in bis zu 31 Sprachen erstellen.

Verfügbarkeit und Einsatz

Microsoft plant, die Übersetzungsfunktion im Frühjahr 2025 in einer Vorschauversion zur Verfügung zu stellen. Die Preview wird zunächst neun Sprachen unterstützen, weitere Erweiterungen sind für die Zukunft geplant. Unternehmen, die die Funktion vor dem offiziellen Rollout testen möchten, müssen sich für das Preview-Programm von Microsoft registrieren.

Die Funktion ist derzeit für Mitglieder des Teams Public Preview und des Microsoft 365 Targeted Release verfügbar, sofern sie den neuen Teams Client für Windows oder macOS verwenden. Andere Teilnehmer eines Meetings benötigen keinen Zugriff auf die Vorschauversion, um die Funktion nutzen zu können. IT-Administratoren können die Vorschaufunktion in den Update-Richtlinien aktivieren.

Da diese Funktion moderne Hardware voraussetzt, empfiehlt es sich, vor der Nutzung sicherzustellen, dass die verwendeten Geräte und Netzwerke die technischen Anforderungen erfüllen. Microsoft plant, die bidirektionale Übersetzungsfunktion sowie die KI-gestützte Sprachsimulation so bald wie möglich allen Nutzern zur Verfügung zu stellen.

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