Salesforce „State of IT“-Report Automatisierung und generative KI gewinnen an Bedeutung

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Laut des aktuellen „State of IT“-Reports von Salesforce genießen KI, generative KI und Automatisierung derzeit hohe Priorität. Gleiches gilt angesichts allgegenwärtiger Sicherheitsbedrohungen für das Thema Security.

KI, Automatisierung und Security sind Themen, die für Unternehmen laut des "State of IT"-Reports von Salesforce Priorität genießen.(Bild:  Gerd Altmann /  Pixabay)
KI, Automatisierung und Security sind Themen, die für Unternehmen laut des "State of IT"-Reports von Salesforce Priorität genießen.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Der „State of IT“-Report von Salesforce erforscht die aktuellen Strategien und Taktiken von Unternehmen im bestehenden und kommenden Marktumfeld. Für die Studie wurden 4.325 IT-Führungskräfte aus Nord- und Lateinamerika, dem asiatisch-pazifischen Raum und Europa befragt.

Demnach geht die Mehrheit der IT-Leiter (75 %) davon aus, dass die Anforderungen an ihre Abteilungen in den kommenden 18 Monaten zunehmen werden. Als Grund wird die Geschäftsentwicklung der Unternehmen genannt.

Klare Prioritäten

Der Report zeigt auch, dass 84 Prozent der IT-Führungskräfte in Deutschland erwarten, dass generative KI in naher Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird. Sie gehen ebenfalls davon aus, dass die Rolle von KI in ihrem Unternehmen klar definiert ist. Weltweit liegt dieser Anteil bei 78 Prozent. Trotz der Begeisterung für generative KI gibt es noch Vorbehalte, vor allem bezüglich ethischer Auswirkungen (53 %). Vier von fünf (81 %) der deutschen IT-Leiter erwarten in den kommenden 18 Monaten zudem mehr Investitionen in die Automatisierung.

Sicherheitsbedrohungen und Schwachstellen gelten als allgegenwärtig, weshalb weltweit 89 Prozent der Befragten IT-Security als Top-Priorität betrachten. 65 Prozent der IT-Führungskräfte in Deutschland sehen sich dabei vor der Herausforderung, Geschäfts- und Sicherheitsziele in Einklang zu bringen. Knapp zwei Drittel (60 %) der deutschen IT-Organisationen äußern Probleme, ihre geschäftlichen Anforderungen zu erfüllen. Da mit steigender Nachfrage gerechnet wird, wollen sich deshalb 84 Prozent der Führungskräfte in höhere betriebliche Effizienz konzentrieren.

Weitere Ergebnisse im Überblick

69 Prozent erwarten in naher Zukunft eine steigende Nachfrage nach kundenorientierten Applikationen. Ähnlich sieht es bei mitarbeiterorientierten Anwendungen aus. Derzeit können aber nur 17 Prozent der befragten Unternehmen entsprechende Entwicklungsanfragen unterstützen. Um dieses Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage zu bewältigen, kommen Low-Code- und No-Code-Tools (78 %) sowie Composable-Design-Strategien (38 %) zum Einsatz. Letztere basieren auf dem Einsatz standardisierter, wiederverwendbarer Bausteine statt individuellen Code zu nutzen.

Auch Nachhaltigkeit ist ein Thema, das die IT-Verantwortlichen beschäftigt: 79 Prozent wollen künftig die Treibhausgasemissionen reduzieren. 87 Prozent der Führungskräfte sind schon jetzt der Meinung, dass sie diese Emissionen effektiv verfolgen und darüber berichten können. Trotzdem besteht zu diesem Thema laut der Studie noch große Nachfrage nach entsprechenden Schulungen.

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