Modellbezug jetzt absichern
Sieben Prüfpunkte nach dem Kauf von Hugging Face durch Nvidia

Von Thomas Joos 8 min Lesedauer

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Nvidia kauft für rund 12,9 Milliarden US-Dollar die Plattform Hugging Face, über die Unternehmen offene KI-Modelle beziehen, testen und betreiben können. Den Abschluss erwartet der Konzern im ersten Halbjahr 2027. Der Beitrag zeigt, was IT-Verantwortliche bis dahin bei Modellbezug, Cloud-Anbietern und Beschleunigern prüfen sollten.

Nvidia will für rund 12,9 Milliarden US-Dollar Hugging Face übernehmen – eine Plattform, über die Unternehmen offene KI-Modelle beziehen. Nutzende sollten ihren Modellbezug jetzt absichern.(Bild:  Nvidia)
Nvidia will für rund 12,9 Milliarden US-Dollar Hugging Face übernehmen – eine Plattform, über die Unternehmen offene KI-Modelle beziehen. Nutzende sollten ihren Modellbezug jetzt absichern.
(Bild: Nvidia)

Hugging Face betreibt eine Plattform samt Community, auf der Entwickler quelloffene Modelle, Datensätze und Anwendungen entwickeln, teilen und bereitstellen. Nvidia hat am 2. September 2026 einen verbindlichen Vertrag zur Übernahme der Hugging Face, Inc. unterzeichnet und ihn der US-Börsenaufsicht SEC mit dem Formular 8-K gemeldet. Die Eigentümer erhalten vorbehaltlich Anpassungen rund 11,9 Milliarden US-Dollar. Hinzu kommt ein aktienbasiertes Halteprogramm von bis zu rund 1,0 Milliarden US-Dollar für die Mitarbeiter, die zu Nvidia wechseln.

Im Firmenblog nennt Nvidia-Chef Jensen Huang Anfang September 2026 ebenfalls eine Gesamtsumme von knapp 13 Milliarden US-Dollar. Im Gespräch mit dem US-Sender CNBC verweist Huang auf weitere Bieter, den Zuschlag erhielt Nvidia erst bei 12,9 Milliarden US-Dollar. Den Abschluss erwartet der Konzern im ersten Halbjahr 2027, sobald die üblichen Vollzugsbedingungen erfüllt oder erlassen sind, darunter die nötigen Genehmigungen der Regulierungsbehörden.