In-Database Analytics mit neuer SAS-Lösung für Data Warehouse von IBM SAS Scoring Accelerator jetzt auch für IBM DB2-Datenbanken

Redakteur: Florian Karlstetter

SAS baut seine In-Database-Initiative weiter aus und bietet den SAS Scoring Accelerator jetzt auch für IBM DB2-Umgebungen. Damit lassen sich komplexe Datenanalysen mit dem SAS Enterprise Miner direkt in IBM DB2-Datenbanken durchführen, ein Laden in ein zusätzliches Data Warehouse entfällt.

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Mit dem von SAS Institute vorgestellten Scoring Accelerator for IBM DB2 können Analysemodelle aus dem SAS Enterprise Miner unmittelbar in IBM DB2-Datenbanken bzw. InfoSphere Warehouse angewendet werden. Damit entfällt das zeitaufwändige Laden in ein zusätzliches Data Warehouse, auch ein manuelles Umprogrammieren von Scoring-Routinen ist nicht notwendig.

Neben deutlich schnelleren und präziseren Datenanalysen sind mit dem Scoring Accelerator for IBM DB2 auch Auswertungen in Echtzeit möglich, so SAS. Als mögliche Einsatzgebiete nennt der Hersteller Bereiche, in denen zukunftsorientierte, evidenzbasierte Entscheidungshilfen für unternehmenskritische Prozesse benötigt werden – beispielsweise im im Risiko-, Betrugs-, Inkasso- und Kundenmanagement oder auch im Marketing.

„Mit dem SAS Scoring Accelerator for IBM DB2 finden die Scoring-Prozesse direkt im IBM Data Warehouse statt – das sorgt für schnelle und fundierte Entscheidungsgrundlagen“, sagt Keith Collins, SAS Senior Vice President and Chief Technology Officer. „Die Lösung stützt die aktuellen Bemühungen der führenden Datenbank-Anbieter, SAS Analytics in ihre Systeme zu integrieren.“

Der SAS Scoring Accelerator steht außerdem für Data Warehouse-Umgebungen von Netezza (mittlerweile ebenfalls in IBM-Hand) und Teradata zur Verfügung.

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