Hycu-Studie rund um Sicherheit von SaaS-Daten und -Tools Zahlreiche Probleme plagen SaaS-Umgebungen in Unternehmen

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Einer aktuellen Studie des Data-Protection-Spezialisten Hycu zufolge, erfolgen mehr als 60 Prozent aller erfolgreichen Ransomware-Attacken über SaaS-Anwendungen. Es bestehen demnach teils erhebliche Lücken bei der SaaS-Datensicherung.

Dauert die Datenwiederherstellung zu lange, kann dies kostspielige Folgen haben.(Bild:  HYCU)
Dauert die Datenwiederherstellung zu lange, kann dies kostspielige Folgen haben.
(Bild: HYCU)

Die Studie „The State of SaaS Resilience in 2024“ untersucht die Cyberresilienz der SaaS-Nutzung. Befragt werden 417 IT-Entscheidungsträger aus Europa, Großbritannien, den USA, Japan und Singapur.

Die Ergebnisse zeigen eine Reihe von Problemen auf, die mit der zunehmenden SaaS-Nutzung einhergehen. Dazu zählen etwa die schiere Menge an Anwendungen, die Abhängigkeit von Drittanbieter, ein fehlendes Bewusstsein für das Shared Responsibility Model sowie weiter zunehmende Ransomware-Angriffe. IT-Entscheider sind sich laut der Studie oftmals nicht über die genaue Anzahl der in ihrem Unternehmen genutzten SaaS-Anwendungen im Klaren und unterschätzen diese meist.

Zu viel Vertrauen in Anbieter

41 Prozent der Befragten verlassen hinsichtlich des Schutzes und der Wiederherstellung ihrer Daten auf den SaaS-Anbieter. Dies widerspricht dem Shared Responsibility Model, demzufolge Cloud- und SaaS-Anbieter oder ISVs die Verantwortung für Schutz und Wiederherstellung von Daten in der Regel dem Kunden übertragen. Fast alle (90 %) Studienteilnehmer sehen sich nicht in der Lage, verschlüsselte SaaS-Daten innerhalb einer Stunde wiederherzustellen. Dies kann kostspielige Geschäftsunterbrechungen nach sich ziehen. 61 Prozent gaben an, dass verzeichnete Ransomware-Vorfälle auf SaaS-Anwendungen zurückzuführen waren.

71 Prozent sehen die IT-Abteilung für den größten Teil der SaaS-Nutzung verantwortlich, obwohl meist Abteilungen oder Geschäftsbereiche diese Technologie stark einsetzen. Etwas weniger als die Hälfte (43 %) der befragten Entscheider verfügt über zu wenig Personal mit den erforderlichen Fähigkeiten, um SaaS-Anwendungsdaten zu schützen. Drei Viertel fürchten erhebliche Beeinträchtigungen, falls ihre EntraID-, SSO- und IAM-Daten aufgrund eines Cyberangriffs plötzlich nicht mehr verfügbar wären.

„Das durchschnittliche Unternehmen verlässt sich heute auf Hunderte von SaaS-Anwendungen für eine Vielzahl von Aufgaben, einschließlich geschäftskritischer Workflows. Es ist von entscheidender Bedeutung zu verstehen, wie anfällig SaaS-Daten für wachsende Cyberbedrohungen sind“, erklärt Subbiah Sundaram Senior Vice President Product von Hycu. Die Studie zeige, dass Unternehmen im Bereich der SaaS Data Protection aktiv werden müssen.

(ID:50140238)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu Cloud Computing

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung