Softwareportfolio erweitert PwC hilft bei LkSG und EU-Taxonomie

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland hat ihre digitale Plattform „Enterprise Cloud Solutions“ erweitert. Sie umfasst nun auch Lösungen zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) und zur EU-Taxonomie.

PwC hat seine „Enterprise Cloud Solutions“ um Lösungen für LkSG und EU-Taxonomie erweitert.(Bild:  frei lizenziert Gerd Altmann - Pixabay /  Pixabay)
PwC hat seine „Enterprise Cloud Solutions“ um Lösungen für LkSG und EU-Taxonomie erweitert.
(Bild: frei lizenziert Gerd Altmann - Pixabay / Pixabay)

PwC will Unternehmen mit den neuen Software-Lösungen dabei unterstützen, schnell und effektiv eine Compliance mit den neuen Gesetzen und Richtlinien herzustellen, ohne externe Abhängigkeiten aufzubauen.

Unterstützung bei der LkSG-Umsetzung

„Check Your Value Chain“ ermöglicht den Anwendern, den Pflichten des neuen LkSG bei voller Risikotransparenz nachzukommen. Das Gesetz legt Anforderungen für das verantwortliche Management von Lieferketten und entsprechende menschenrechtliche Sorgfaltspflichten fest. Es betrifft Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern.

„Das LkSG ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Bewusstsein für die Auswirkungen des eigenen wirtschaftlichen Handelns, stellt Unternehmen aber vor eine signifikante Herausforderung: Eine manuelle Überprüfung jedes einzelnen Geschäftspartners ist für eine gesetzeskonforme Umsetzung nur mit mehr Personal und neuen Prozessen möglich“, erklärt Rainer Kroker, ESG Leader von PwC Deutschland. Die richtige Kombination aus Software- und Beratungsangebot könne einen entscheidenden Unterschied machen, etwa um künftige Überraschungen zu vermeiden. Unter anderem ist geplant, das LkSG ab 2024 auf Unternehmen mit 1.000 oder mehr Mitarbeitern auszuweiten.

EU-Taxonomie-Berichte per Tool vornehmen

Ebenfalls neu ist der „EU Taxonomy Manager“: Die Software richtet sich an industrielle Unternehmen, die ihre wirtschaftlichen Aktivitäten kategorisieren, hinsichtlich Taxonomiefähigkeit und -konformität klassifizieren sowie erforderliche Kennzahlen automatisiert berechnen wollen. Laut einer aktuellen PwC-Studie bilden Unternehmen die erforderlichen Prozesse noch überwiegend manuell ab und nutzen dazu beispielweise Tabellenkalkulationslösungen. Dies ist aber teuer, zeitaufwendig und fehleranfällig.

„Im Rahmen der EU-Taxonomie werden in den nächsten Jahren weitere ESG-Anforderungen und Ziele eingeführt. Zudem werden Berichterstattungs-Vorschriften in die CSRD-Richtlinie eingegliedert, was die betroffene Gruppe allein in Deutschland auf rund 15.000 Unternehmen ausweitet. Um diese neuen Vorschriften in den Griff zu bekommen, werden automatisierte Lösungen für Unternehmen künftig immer wichtiger“, meint Nico Reichen, SAP Alliance Leader Europe und Partner im Bereich Data & Analytics von PwC Deutschland.

Um auch künftigen regulatorischen Anforderungen gewachsen zu sein, will PwC die „Enterprise Cloud Solutions“-Plattform auch künftig weiter ausbauen. Das Portfolio aus SaaS-Anwendungen und Beratung deckt Anwendungsfälle auf Unternehmensebene und innerhalb einzelner Geschäftseinheiten ab. Als Grundlage dient die SAP Business Technology Platform.

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