Daten statt Speicher verwalten Pure Storage stellt Enterprise Data Cloud vor

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Pure Storage mit der Enterprise Data Cloud eine neue Architektur für automatisiertes Datenmanagement vor. Sie soll Unternehmen helfen, nicht mehr Speicher, sondern Daten zu verwalten.

Der Pure Storage CTO Rob Lee präsentierte auf der diesjährigen Pure//Accelerate die neue Enterprise Data Cloud. (Bild:  Paula Breukel)
Der Pure Storage CTO Rob Lee präsentierte auf der diesjährigen Pure//Accelerate die neue Enterprise Data Cloud.
(Bild: Paula Breukel)

Pure Storage hat auf der diesjährigen Hausmesse Pure//Accelerate in Las Vegas eine umfassende Weiterentwicklung seiner Plattform angekündigt. Mit der sogenannten Enterprise Data Cloud (EDC) will der Anbieter dazu beitragen, dass Unternehmen nicht mehr ihre Speicher verwalten müssen, sondern direkt ihre Daten verwalten können. Die neue Architektur vereint On-Premises-, Cloud- und hybride Speicherumgebungen unter einer einheitlichen Steuerungsebene – und legt dabei einen besonderen Fokus auf Automatisierung, Sicherheit und Integrationen für KI-gestützte Datenverarbeitung.

Das Kernstück der Enterprise Data Cloud ist Pure Fusion, eine softwarebasierte Plattform, die Speicher automatisch erkennt, als Pool zusammenfasst und mithilfe Richtlinien verwaltet. Mit EDC will Pure Storage somit eine neue Steuerungsebene für das Datenmanagement etablieren. Die Plattform ermöglicht die zentrale Verwaltung von Daten über sämtliche Speicherorte hinweg – von lokalen Rechenzentren über Public Clouds bis zu hybriden Setups. Dabei setzt Pure auf Policy-gesteuerte Orchestrierung und ein deklaratives Managementmodell. Pure Storage CTO Rob Lee sagte: „Wie können wir Unternehmen helfen, nicht mehr einzelne Arrays zu verwalten, sondern ihre gesamte Speicherflotte zentral zu steuern.“

Das sind die technischen Details im Überblick

Neu hinzugekommen sind unter anderem:

  • eine Workflow-Orchestrierung mit Anbindungen an Cisco, VMware, Microsoft und Servicenow,
  • Integrationen mit Rubrik für automatisierte Bedrohungserkennung und schnelle Wiederherstellung inklusive Ransomware-Scans,
  • sowie die Unterstützung von Crowdstrike LogScale für lokale Log-Analysen.

Mit der Integration von Pure Protect sind zudem Wiederherstellungen für VMware und AWS möglich. Ein weiteres zentrales Feature ist der nun allgemein verfügbare „AI Copilot“, der als KI-Assistent Einblicke zu Sicherheit, Performance und Nachhaltigkeit liefern soll.

EDC adressiert typische Schwachstellen klassischer Storage-Umgebungen: wie die inkonsequente Governance und fehlende Transparenz über den Datenbestand. Durch automatisierte Prozesse und Compliance-Mechanismen will Pure Storage den Verwaltungsaufwand reduzieren und Risiken minimieren. Die Integration von Pure Protect erlaubt darüber hinaus Recovery-Optionen, und zwar für VMware-Umgebungen und hybride Szenarien mit AWS.

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