Echtzeit-Content-Collaboration-Plattform in neuer Version ownCloud launcht Infinite Scale 3.0

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Mit der Version 3.0 vollzieht ownCloud für seine sichere Echtzeit-Content-Collaboration-Plattform den nächsten Schritt nach vorne. Zahlreiche Optimierungen verbessern die Möglichkeiten für moderne Teamarbeit und sorgen für mehr Sicherheit.

Das Spaces-Feature wurde in Infinite Scale 3.0 umfassend aktualisiert.(Bild:  ownCloud)
Das Spaces-Feature wurde in Infinite Scale 3.0 umfassend aktualisiert.
(Bild: ownCloud)

Das neue Major Release Infinite Scale 3.0 führt zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen ein. So ist ein neuer Antivirus-Service an Bord, der vor Schadprogrammen schützt und sicheres Filesharing fördert. Dateien werden vor ihrer Speicherung mit einer externen Engine gescannt, um die Ausbreitung infizierter Inhalte zu verhindern. Dank ICAP-Integration („Internet Content Adaptation Protocol“) lässt sich der Scanvorgang auf einen dedizierten Service auslagern, um Performance und Skalierbarkeit zu verbessern.

Zudem hat ownCloud eine neue File Firewall implementiert, die eine zusätzliche Sicherheitsschicht auf Dateiebene ergänzt. Administratoren können über Regeln und Kriterien den Upload von Files einschränken. Regelsätze lassen sich per OPA („Open Policy Agent“) definieren und über den Policy Service von Inifinite Scale auf Zulässigkeit prüfen. Diese granulare Kontrolle soll unerwünschte und nicht autorisierte Uploads verhindern.

Volltextsuche und mehr Compliance

Neu ist auch die Volltextsuche im Search Service von Infinite Scale. Anwender sollen benötigte Informationen damit schneller und effizienter auffinden können. Dateien lassen sich nun neben Titeln und Metadaten auch anhand ihres Inhalts suchen. Zum Einsatz kommt dafür das Apache Content Analysis Toolkit namens Tika.

Infinite Scale 3.0 ist zudem nun barrierefrei nach dem WCAG-Standard 2.1 („Web Content Accessibility Guidelines“). Anwender können per Mausklick alle DSGVO-relevanten Daten exportieren, die von einer ownCloud-Instanz genutzt werden. Eingriffe seitens der Administration sind dazu nicht erforderlich. Die entsprechenden Daten landen in einer JSON-Datei und lassen sich damit unkompliziert und automatisiert weiterverarbeiten.

Weitere Neuerungen im Überblick

Neu an Bord sind außerdem benutzerdefinierte Rollen, um individuelle Anforderungen zu erfüllen. Benutzer lassen sich nach Gruppen und Rollen filtern und effizienter verwalten. ownCloud hat die Infinite-Scale-Clients zudem mit Verbesserungen ausgestattet, darunter beispielsweise ein Connection Wizard, ein optimiertes WebUI sowie die Möglichkeit, Dateien mittels Tags zu kategorisieren. Das Spaces-Feature wurde ebenfalls ausgebaut und stellt nun die Durchsetzung von Rollen, Zugriffen und Berechtigungen sicher. Der Einsatz von Templates macht nun das manuelle Erstellen von Ordnern bei neuen Projekten oder beim Onboarding des Teams überflüssig. Eine komplett überarbeitete Dateiversionierung und die Einführung einer anonymen File-Ablage runden das Update ab.

ownCloud veranstaltet am 27. Juni einen Expert Talk zum neuen Release. Produktmanager Tobias Baader wird in diesem Zuge alle Aspekte des neuen Major Release von Infinite Scale beleuchten. Anmeldungen sind über die ownCloud-Website möglich.

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